Karlsruhe (dpa/tk) – Nach der Sendung «Aktenzeichen XY» zu ungelösten Verbrechen u.a. in Karlsruhe hat die Polizei zwar einige Hinweise erhalten. Doch bisher fehlt die entscheidende Spur.
Nach Ausstrahlung der ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY…Ungelöst», die sich am Mittwochabend auch nicht aufgeklärten Verbrechen aus Baden-Württemberg widmete, sind bei den Ermittlern zwar einige Hinweise eingegangen. Eine heiße Spur ist nach Worten der Polizei bisher nicht dabei. In einem Fall geht es um einen Raubüberfall in Karlsruhe.
Zu dem Raubüberfall auf ein älteres Ehepaar in der Waldstadt seien bisher rund 40 Hinweise über das Hinweistelefon bei der Polizei in Karlsruhe gekommen, lediglich ein Anrufer habe sich im Fernsehstudio der Sendung selbst gemeldet. Bislang seien die Erkenntnisse wenig vielversprechend, sagte ein Sprecher.
Vor allem sei es bei den Anrufen um das mutmaßliche Fluchtfahrzeug gegangen, mit dem die Täter möglicherweise zum Tatort gefahren waren. Eine Kamera-Aufzeichnung in einer Straße in der Nähe des Tatortes hatte am Tattag und passend zur Uhrzeit ein Fahrzeug erfasst, dass erst in Richtung Tatort und dann später wieder in die andere Richtung unterwegs gewesen war. Die Unbekannten hatten bei dem Überfall im Juni 2024 Bargeld sowie unter anderem Schmuck und Goldmünzen im Wert von insgesamt mehreren Zehntausend Euro erbeutet.
In dem zweiten aus dem Südwesten geht es um einen Banküberfall in Villingen-Schwenningen. Dazu hatte es Angaben der Polizei Konstanz zufolge lediglich 13 Hinweise gegeben. «Stand jetzt ist keine heiße Spur dabei», sagte ein Sprecher. Ein Mann hatte mit einem Messer bewaffnet Ende November 2024 Geld in einer Sparkassenfiliale erbeutet.