Karlsruhe (dpa/dk) – Ein tragischer Vorfall beschäftigt derzeit die Behörden in Karlsruhe: Ein Mann ist am Sonntagabend im Stadtteil Durlach nach schweren Verbrennungen gestorben. Noch ist unklar, wie es dazu kommen konnte.
Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen ein sogenanntes Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Damit soll geklärt werden, unter welchen Umständen der Mann ums Leben kam.
Ein Sprecher erklärt: „Wir haben ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet“. Ziel sei es unter anderem, die Identität des Verstorbenen festzustellen und die genaue Ursache des Geschehens zu klären.
Um mehr Informationen zu bekommen, wurde eine Obduktion angeordnet. Die Ermittler hoffen dadurch herauszufinden, ob es sich um eine vorsätzliche Selbstverbrennung oder ein Unglück gehandelt hat. Erste Ergebnisse könnten im Laufe der Woche vorliegen.
Bislang gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Auch der Abgleich mit Vermisstenmeldungen hat bisher nicht zur Identifikation des Mannes geführt.
Passanten hatten den Vorfall am späten Sonntagabend gemeldet. Sie berichteten, dass ein brennender Mann auf der Straße unterwegs war und schließlich zusammenbrach.
Die Rettung kam zu spät: Aufgrund der schweren Verbrennungen starb der Mann noch am Ort des Geschehens.
Der Brand ereignete sich in der Nähe der dm-Zentrale. Das Unternehmen äußerte sich ebenfalls zu dem Vorfall.
„Wir bedauern den tragischen Vorfall zutiefst und unser Mitgefühl gilt den Angehörigen sowie allen Betroffenen. Allerdings steht der Vorfall vom Sonntagabend in keinem Zusammenhang mit dm, er hat sich lediglich räumlich in der Nähe unseres dm-dialogicums ereignet.“
Zudem teilte das Unternehmen mit, die Behörden im Rahmen der Möglichkeiten zu unterstützen.
Wie es genau zu dem Vorfall kommen konnte, ist weiterhin unklar. Die Ermittlungen laufen – die Ergebnisse der Obduktion könnten in den nächsten Tagen mehr Klarheit bringen.