Mann mit mutmaßlicher Axt löst Großeinsatz in Karlsruhe aus

27. April 2022 , 12:22 Uhr

Karlsruhe (pol/lk) – Ein Mann mit einer mutmaßlichen Axt hat in der Karlsruher Nordstadt einen Großeinsatz ausgelöst. Die Axt stellte sich später jedoch als großer Stock heraus.

Mann mit Axt vor Kindergarten gesichtet

Ein Zeuge hatte der Polizei am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr einen Mann mit einer Axt in der Nähe eines Kindergartens in der Karlsruher Nordstadt gemeldet. Sofort rückten die Beamten mit 15 Streifenwagen aus. Im Bereich der Karlsruher Straße trafen sie auf einen offensichtlich verwirrten Mann. Der 40-Jährige lief mit freiem Oberkörper herum. Die angebliche Axt stellte sich jedoch als größerer Stock heraus

40-Jähriger ist verwirrt und betrunken

Die Polizei nahm den Störenfried vorläufig fest. Auf der Wache leistete der 40-Jährige dann erheblichen Widerstand, wobei er selbst leicht verletzt wurde. Ein Alkoholtest ergab rund 1,4 Promille. Außerdem stand er vermutlich unter Drogen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass er wohl zwei Stunden zuvor in einem Einkaufsmarkt in der Carl-Metz-Straße mehrere Flaschen Alkohol gestohlen habe.

Anzeige
Axt Großeinsatz Karlsruhe Kindergarten Mann Nordstadt Polizei

Das könnte Dich auch interessieren

13.08.2026 Mutmaßlicher Waffenhändler bei SEK-Einsatz in Karlsruhe festgenommen Karlsruhe (pol/tk) - Die Polizei nimmt in Knielingen einen 46-Jährigen fest. Bei der Hausdurchsuchung finden sie Waffenbauteile und Drogen. 03.08.2026 Schüsse in Karlsruhe - 28-Jähriger löst Großeinsatz der Polizei aus Karlsruhe (pol/tk) - Aufregung am Samstagabend in Weiherfeld-Dammerstock: Ein Mann feuert mit einer Schreckschusspistole vom Balkon. 29.06.2026 Angriff auf Helfer in Karlsruhe - Notfallsanitäter und Polizeibeamter verletzt Karlsruhe (pol/tk) - Ein Mann randaliert im Rettungswagen und verletzt den Sanitäter. Der Angreifer befand sich in einem psychischen Ausnahmezustand. 29.06.2026 Kleinkind allein mit bewaffnetem Mann? SEK stürmt Wohnung in Karlsruhe Karlsruhe (dpa/tk) - Eine Mutter alarmiert die Polizei, weil sie ihr dreijähriges Kind in Gefahr befürchtet. Doch die Lage ist weniger dramatisch als zuerst angenommen.