Löwenbaby Lea – immer noch zwischen Echsen, Schlangen und Co.

06. Oktober 2020 , 16:51 Uhr

Landau (pm/lk) – Löwenbaby Leo fühlt sich im Reptilium Landau scheinbar pudelwohl. Inzwischen hat das Tier – das bei einem Unfall Anfang September aus einem Auto gerettet wurde – schon über 5 Kilogramm zugelegt. Wann ihre Reise in einen Zoo nach Spanien weitergeht, ist bislang aber noch unklar.

Lea wächst und verputzt ordentlich Fleisch

Seit dem Autounfall, der sich am 08. September auf der A5 bei Kronau ereignet hat und am Unfallort eine Mitfahrerin anderer Art entdeckt wurde, lebt das weiße Löwenbaby mit dem Namen Lea nach vier Wochen immer noch in der Quarantäne-Station des größten Reptilienzoos in Deutschland. Während der Aufenthaltsort gleich bleibt, wächst das Kätzchen stetig. Lea, die mit einem Gewicht von rund 8 bis 9 Kilogramm im Reptilium ankam, bringt nun stolze 14 Kilogramm auf die Waage. Damit sie ohne Mutter zu einer gesunden und ausgewachsenen Löwin heranwachsen kann, wird sie aktuell von Zoodirektor Uwe Wünstel versorgt. Aktuell bekommt sie zwischen 1 und 1,5 Kilogramm Fleisch mit Spurenelementen und Vitaminen zum Futtern.


Foto: Reptilium Landau

Kein Termin für Weiterreise nach Spanien

Wann die Reise für Lea weiter gehen soll ist allerdings immer noch unklar. Dank der Corona-Situation haben die Behörden in Europa geschlossen und ohne die Transport-Genehmigung, welche von den Behörden ausgestellt werden sollte, darf Lea nicht nach Spanien in ihr zukünftiges Zuhause zu ihren Spielkameraden transportiert werden. Auch wenn der Zoodirektor das Kätzchen in sein Herz geschlossen hat, ist der aktuelle Aufenthaltsort von Lea keine Dauerlösung. Aktuell ist sie immer noch ein sehr zahmes Tier, jedoch wird auch eine Handaufzucht jeden Tag wilder und stärker.

Bei Unfall auf der A5 gefunden

Polizisten hatten das Löwenbaby nach einem Auffahrunfall Anfang September auf der A5 zwischen Mannheim und Karlsruhe in einem der beteiligten Fahrzeuge gefunden. Bei dem Unfall entkam auch ein Nashornvogel, der zwei Tage später eingefangen wurde. Die Löwin und der Vogel kamen im Reptilium Landau unter. Die Pfleger gaben dem Raubtier den Namen Lea. Der Hornvogel wurde vergangene Woche Mittwoch von einem Tiertransport abgeholt und in einen Zoo nach Frankreich gebracht.

 

 

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