Südpfalz (pm/dk) – Am Donnerstag, 12. März 2026, ist in Rheinland-Pfalz wieder landesweiter Warntag. Dabei werden ab etwa 10 Uhr im ganzen Land verschiedene Warnsysteme gleichzeitig ausgelöst. Ziel ist es, die Technik zu testen und die Menschen für den Ernstfall zu sensibilisieren.
Beim landesweiten Warntag werden in ganz Rheinland-Pfalz mehrere Warnkanäle parallel genutzt. Dazu gehören die Sirenen, Cell Broadcast sowie die Warn-Apps NINA und KATWARN.
Der Warntag findet zum zweiten Mal landesweit statt. Künftig ist er immer am zweiten Donnerstag im März geplant – ähnlich wie der bundesweite Warntag, der jedes Jahr am zweiten Donnerstag im September stattfindet.
Gegen 10 Uhr sollen die Warnsignale im ganzen Land zu hören und auf den verschiedenen Kanälen zu sehen sein. Damit wird überprüft, wie zuverlässig die Warnsysteme funktionieren und wie gut die Bevölkerung erreicht wird.
In einzelnen Regionen gibt es dabei auch zusätzliche Tests. So werden im Landkreis Germersheim erstmals die Sprachdurchsagen der im vergangenen Jahr installierten neuen Sirenen ausprobiert.
Für den Sirenentest ist folgender Ablauf vorgesehen: Zunächst ertönt das Signal „Warnung der Bevölkerung“ mit einem einminütigen Heulton. Danach folgt die Sprachdurchsage „Probealarm“. Zum Abschluss gibt es einen einminütigen Dauerton als „Entwarnung“ sowie die Sprachdurchsage „Ende des Probealarms“.
Die Entwarnung ist gegen 10:45 Uhr vorgesehen.
In der Woche des landesweiten Warntags vom 9. bis 12. März veröffentlicht das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz, kurz LfBK, begleitende Informationsbeiträge auf Instagram.