Karlsruhe (dpa/dk) – Viel Zeit zum Grübeln bleibt dem Karlsruher SC nach dem deutlichen 1:6 in Magdeburg nicht. Schon am Dienstagabend wartet die nächste große Aufgabe: In der zweiten Runde des DFB-Pokals geht es zu Borussia Mönchengladbach. Trainer Maximilian Senft fordert eine klare Reaktion.
Trotz des Rückschlags in der Liga reist der KSC mit Selbstvertrauen nach Mönchengladbach.
Senft sagt: „Wir wollen Gladbach, und zwar über die volle Dauer, maximal herausfordern.“
Seine Mannschaft habe „ganz und gar nicht vor, dass uns Gladbach wegpustet“.
Personell gibt es noch einige Fragezeichen.
Stammtorwart Hans-Christian Bernat wird wegen anhaltender Rückenprobleme behandelt. Ob er spielen kann, soll erst am Spieltag entschieden werden.
Auch Sebastian Jung und Rafael Pinto Pedrosa sind fraglich. Jung musste gegen Magdeburg zur Pause wegen muskulärer Beschwerden ausgewechselt werden, Pinto Pedrosa hatte zuletzt Probleme am Sprunggelenk.
Die deutliche Niederlage in Magdeburg hat den KSC auf den vorletzten Tabellenplatz zurückgeworfen.
Bei der Aufarbeitung standen laut Senft vor allem die Freistoß- und Strafraumverteidigung sowie das offensive Umschaltspiel im Mittelpunkt. Außerdem fordert der Trainer mehr Widerstandsfähigkeit nach Rückschlägen.
Die schnelle nächste Partie sieht Senft positiv: „Grundsätzlich mal eine gute Geschichte, dass wir schnell wieder ein Spiel haben, wo wir ins Handeln kommen.“
Unterstützung gibt es reichlich.
Mehr als 4.000 Karlsruher Fans begleiten ihre Mannschaft nach Mönchengladbach.
Senft sagt dazu: „Diese Unterstützung unserer Fans ist ungebrochen, das freut mich extrem und halte ich auch nicht für selbstverständlich.“
Borussia Mönchengladbach hat seine Negativserie in der Bundesliga zuletzt beendet.
Nach sechs Niederlagen zum Start gewann die Borussia am Freitag mit 3:2 beim VfB Stuttgart.
Schon in der vergangenen Saison trafen beide Teams in der zweiten Runde des DFB-Pokals aufeinander. Damals gewann Gladbach zu Hause mit 3:1.
Auch finanziell steht für den KSC einiges auf dem Spiel.
Der Einzug ins Achtelfinale würde dem Zweitligisten eine zusätzliche Prämie von rund 913.000 Euro bringen.
Anpfiff ist am Dienstag um 20:45 Uhr.