KSC will im Pokal Reaktion zeigen – über 4.000 Fans reisen mit nach Gladbach

26. Oktober 2026 , 17:10 Uhr

Karlsruhe (dpa/dk) – Viel Zeit zum Grübeln bleibt dem Karlsruher SC nach dem deutlichen 1:6 in Magdeburg nicht. Schon am Dienstagabend wartet die nächste große Aufgabe: In der zweiten Runde des DFB-Pokals geht es zu Borussia Mönchengladbach. Trainer Maximilian Senft fordert eine klare Reaktion.

Senft: „Wir wollen Gladbach maximal herausfordern“

Trotz des Rückschlags in der Liga reist der KSC mit Selbstvertrauen nach Mönchengladbach.

Senft sagt: „Wir wollen Gladbach, und zwar über die volle Dauer, maximal herausfordern.“

Seine Mannschaft habe „ganz und gar nicht vor, dass uns Gladbach wegpustet“.

Bernat, Jung und Pinto Pedrosa fraglich

Personell gibt es noch einige Fragezeichen.

Stammtorwart Hans-Christian Bernat wird wegen anhaltender Rückenprobleme behandelt. Ob er spielen kann, soll erst am Spieltag entschieden werden.

Auch Sebastian Jung und Rafael Pinto Pedrosa sind fraglich. Jung musste gegen Magdeburg zur Pause wegen muskulärer Beschwerden ausgewechselt werden, Pinto Pedrosa hatte zuletzt Probleme am Sprunggelenk.

Schnelle Chance zur Wiedergutmachung

Die deutliche Niederlage in Magdeburg hat den KSC auf den vorletzten Tabellenplatz zurückgeworfen.

Bei der Aufarbeitung standen laut Senft vor allem die Freistoß- und Strafraumverteidigung sowie das offensive Umschaltspiel im Mittelpunkt. Außerdem fordert der Trainer mehr Widerstandsfähigkeit nach Rückschlägen.

Die schnelle nächste Partie sieht Senft positiv: „Grundsätzlich mal eine gute Geschichte, dass wir schnell wieder ein Spiel haben, wo wir ins Handeln kommen.“

Mehr als 4.000 KSC-Fans dabei

Unterstützung gibt es reichlich.

Mehr als 4.000 Karlsruher Fans begleiten ihre Mannschaft nach Mönchengladbach.

Senft sagt dazu: „Diese Unterstützung unserer Fans ist ungebrochen, das freut mich extrem und halte ich auch nicht für selbstverständlich.“

Gladbach kommt mit Rückenwind

Borussia Mönchengladbach hat seine Negativserie in der Bundesliga zuletzt beendet.

Nach sechs Niederlagen zum Start gewann die Borussia am Freitag mit 3:2 beim VfB Stuttgart.

Schon in der vergangenen Saison trafen beide Teams in der zweiten Runde des DFB-Pokals aufeinander. Damals gewann Gladbach zu Hause mit 3:1.

Rund 913.000 Euro Prämie fürs Achtelfinale

Auch finanziell steht für den KSC einiges auf dem Spiel.

Der Einzug ins Achtelfinale würde dem Zweitligisten eine zusätzliche Prämie von rund 913.000 Euro bringen.

Anpfiff ist am Dienstag um 20:45 Uhr.

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