Karlsruhe (dpa/svs) – Für den KSC steht am Samstag das nächste wichtige Spiel in der 2. Bundesliga an. Gegen den starken 1. FC Nürnberg trifft KSC-Trainer Maximilian Senft auch auf einen alten Bekannten: Miroslav Klose. Vor der Partie spricht Senft über seine Begegnung mit dem Weltmeister von 2014 – und über die Suche nach einem möglichen Ersatz für Moritz Broschinski.
Maximilian Senft hat gute Erinnerungen an sein bisheriges Trainer-Duell mit Miroslav Klose. Im März 2023 traf Senft als Trainer der SV Ried auf Klose und den SCR Altach. Ried gewann damals auswärts mit 2:1. Klose habe er dabei als «herzlich und bodenständig» kennengelernt, sagte Senft. Er selbst sei damals noch ein Novize in der österreichischen Bundesliga gewesen, Klose dagegen «der WM-Held». Trotzdem sei ihm Klose «auf Augenhöhe» begegnet. Das habe er als «sehr wertschätzend» empfunden.
Sportlich geht der KSC mit Druck in die Partie. Nach zwei deutlichen Heimniederlagen in Folge drohen die Karlsruher vor der Länderspielpause in der Tabelle weiter nach unten zu rutschen. Nürnberg dagegen ist mit 13 von 15 möglichen Punkten in die neue Saison gestartet. Senft bezeichnet die Franken als «eine Mannschaft der Stunde» und warnt vor «sehr viel Offensivqualität». Anpfiff im Duell zwischen Karlsruhe und Nürnberg ist am Samstag um 13 Uhr.
Offen ist weiterhin, ob der KSC nach der Verletzung von Moritz Broschinski noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv wird. Der Stürmer fällt nach einer Operation am Sprunggelenk voraussichtlich für den Rest des Jahres aus.
«Der Markt ist begrenzt», sagte Senft. «Wir denken unseren Weg langfristig.» Deshalb wolle der Verein «keine Schnellschüsse» machen.
Eine Verpflichtung schließt der KSC-Trainer aber nicht aus: «Ob der richtige Stürmer verfügbar und machbar ist, wird sich in den nächsten Tagen oder Wochen zeigen», sagte Senft.