Karlsruhe (dpa/dk) – Nach dem befreienden 4:0 gegen Darmstadt will der Karlsruher SC am Samstag beim 1. FC Magdeburg nachlegen. Die Aufgabe wird allerdings nicht leicht: Der FCM steht auf Rang sechs und gewann seine beiden jüngsten Heimspiele jeweils mit 3:0. Beim KSC gibt es zudem ein Fragezeichen hinter Stammtorwart Hans-Christian Bernat.
Der 25-Jährige hatte sich im Training beim Aufstehen den Rücken verrenkt und einen Hexenschuss zugezogen.
KSC-Trainer Maximilian Senft zeigte sich vor der Partie dennoch „vorsichtig optimistisch“, dass Bernat spielen kann. Der Torwart konnte inzwischen wieder trainieren. Ob es für einen Einsatz reicht, bleibt aber offen.
Bernat hatte bereits mehrfach mit Rückenproblemen zu tun. Ganz schmerzfrei werde er vermutlich nicht sein, sagte Senft: „Du kannst nicht jedes Spiel schmerzfrei bestreiten.“
Sollte Bernat ausfallen, würde Robin Himmelmann zwischen die Pfosten rücken.
Senft hat Vertrauen in den 37 Jahre alten Routinier: „Der ist Woche für Woche top im Training, hat viel Erfahrung.“
Die Karlsruher beendeten zuletzt mit dem deutlichen 4:0-Heimsieg gegen Darmstadt 98 eine Serie von sechs Spielen ohne Sieg.
Nach acht Spieltagen steht der KSC mit acht Punkten auf Rang 13.
Der 1. FC Magdeburg hat bislang 13 Punkte gesammelt und liegt damit auf Platz sechs. Die Bilanz: vier Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen bei 14:11 Toren.
Zuletzt verlor der FCM das Ostduell bei Dynamo Dresden mit 0:2. Davor gab es einen deutlichen 3:0-Heimsieg gegen Hannover 96, zuvor spielte Magdeburg 1:1 in Fürth.
Besonders auffällig: Die beiden jüngsten Heimspiele gewann der FCM jeweils mit 3:0 – gegen Hannover und zuvor gegen Kaiserslautern.
Für den KSC wird es damit auch taktisch anspruchsvoll. Laut Senft verteidigt Magdeburg „entweder ganz hoch und dann Mann auf Mann oder auch extrem tief“.
Auf diese unterschiedlichen Spielweisen müsse sich seine Mannschaft einstellen.
Die Partie 1. FC Magdeburg gegen Karlsruher SC steigt am Samstag, 24. Oktober, um 13 Uhr in der Avnet Arena.
Nur vier Tage später wartet auf Magdeburg bereits das nächste große Spiel: Im DFB-Pokal geht es am 28. Oktober auswärts gegen Bayern München.