Karlsruhe (dpa/dk) – Der Karlsruher SC ist zurück auf dem Trainingsplatz – und setzt dabei auf Kontinuität im Trainerteam. Trotz eisiger Temperaturen und vieler Ausfälle gibt es zum Start in die Rückrundenvorbereitung eine wichtige Personalentscheidung.
Der KSC hat den Vertrag mit Co-Trainer Daniel Gordon bis zum Ende der laufenden Saison verlängert. Das teilte der Fußball-Zweitligist zum Auftakt der Vorbereitung mit. Cheftrainer Christian Eichner kann damit weiter auf die Unterstützung des Ex-Profis bauen.
Gordon sei durch seine Qualität und seine sehr gute, zielgerichtete Arbeit mit der Mannschaft ein wichtiger Bestandteil des Trainerteams. Außerdem genieße er das Vertrauen aller Beteiligten im Verein.
Die Badener waren zum Ende der Hinrunde sportlich unter Druck geraten. Fünf Niederlagen und ein Unentschieden aus den letzten sechs Spielen sorgten für eine Krise. In dieser Phase trennte sich der KSC von Co-Trainer Zlatan Bajramovic. Daniel Gordon übernahm die Rolle zunächst interimsweise.
Cheftrainer Christian Eichner stellte klar, dass ein Rückzug für ihn kein Thema war. „Das Thema zu sagen, ich höre von allein auf, das hat es bei mir eigentlich nie gegeben“, sagte der 43-Jährige. Rund um das letzte Saisonspiel gegen Bochum (2:2) habe es jedoch Gespräche gegeben, in denen er auch schilderte, was die vergangenen Wochen für ihn bedeutet hätten.
Zum Start der Vorbereitung im Wildpark standen Eichner nur 17 Feldspieler zur Verfügung. Mehrere Profis fehlten wegen schwerer Erkältungen, darunter Shio Fukuda und Roko Simic. Auch Nicolai Rapp (Reizung am Sprunggelenk), Lilian Egloff (Muskelfaserriss) und Stammtorwart Christian Bernat, dessen Rückflug abgesagt worden war, konnten nicht trainieren.
Das für Sonntag geplante Testspiel gegen den FC Thun wurde wegen der Witterung abgesagt. Stattdessen richtet sich der Blick nun auf das Trainingslager: Am Dienstag reist der Tabellenneunte der 2. Bundesliga mit 30 Spielern nach Estepona in Südspanien. Dort sind weitere Testspiele geplant, bevor es am 17. Januar bei Preußen Münster wieder um Ligapunkte geht.