KSC startet mit Personalsorgen in der Defensive in die Rückrunde

15. Januar 2026 , 16:15 Uhr

Karlsruhe (dpa/dk) – Der Karlsruher SC steht vor einem herausfordernden Start in die Rückrunde der 2. Bundesliga. Zum Auftakt am Samstag bei Preußen Münster muss Trainer Christian Eichner vor allem in der Defensive improvisieren. Hoffnung macht dem KSC dagegen die Rückkehr zweier Offensivkräfte.

Abwehr stark ausgedünnt

Die Personalsituation in der KSC-Defensive ist vor dem Spiel in Münster angespannt. Neben dem einzigen gesetzten Innenverteidiger Marcel Franke soll Außenverteidiger-Youngster Paul Scholl in der Innenverteidigung aushelfen.

„Wir haben auf der Innenverteidigerposition schon einen großen Aderlass“, sagte Trainer Christian Eichner. Weitere mögliche Optionen für die Zentrale sind Außenverteidiger David Herold, Mittelfeldspieler Meiko Wäschenbach oder U23-Spieler Jassin Manai.

Mehrere Stammkräfte fallen aus

Nicht zur Verfügung stehen dem KSC weiterhin mehrere Defensivspieler. Verzichten muss Eichner auf den langfristig verletzten Marcel Beifus nach einer Knie-OP, auf Nikolai Rapp nach einer Sprunggelenks-OP sowie auf Christoph Kobald wegen einer Wadenzerrung.

Die Ausfälle wiegen umso schwerer, da zu viele Gegentore und individuelle Fehler in der Abwehr bereits vor Weihnachten über Wochen ein Problem der Badener waren.

Suche nach Verstärkung läuft

Angesichts der personellen Engpässe ist auch eine Verstärkung für die Defensive in der laufenden Winter-Transferperiode ein Thema. Eichner betonte dabei: „Gründlichkeit vor Schnelligkeit“.

Positive Nachrichten gibt es aus der Offensive. Lilian Egloff und Louey Ben Farhat kehren nach ihren Verletzungen wieder in den Kader zurück. Eichner sprach von einem „Qualitätszuwachs in vielen Bereichen für die Gruppe“ durch das Duo, das intern „Li & Lou“ genannt wird. Gleichzeitig machte er klar, dass beiden noch Wettkampfpraxis fehle.

Hoffnung auf gelungenen Start

Nach einer intensiven, vor allem technisch-taktisch geprägten Vorbereitung blickt Eichner trotz der Probleme optimistisch auf den Rückrundenauftakt. Preußen Münster bezeichnete er als „eine sehr spielstarke Mannschaft“. Sein Team wolle an die positiven Ansätze aus dem 2:2 in Bochum vor der Winterpause anknüpfen.

„Dann traue ich uns schon zu, das Spiel erfolgreich zu bestreiten“, so der KSC-Coach.

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