Karlsruhe (dpa/dk) – Nach den Medienberichten über ein mögliches Aus von Christian Eichner hat der Karlsruher SC Stellung bezogen. Der Verein bestätigt Gespräche mit dem Trainer, weist aber Darstellungen zurück, wonach der KSC seinen Chefcoach loswerden wolle.
Nach der 0:1-Niederlage gegen Schalke 04 war KSC-Trainer Christian Eichner erneut in die Kritik geraten. Zuvor hatten die Badischen Neuesten Nachrichten berichtet, dass intern über Ostern eine mögliche Trennung besprochen worden sei. Auch die Bild-Zeitung griff das Thema auf.
Eichner steht seit sechs Jahren an der Seitenlinie der Karlsruher und ist damit der dienstälteste Trainer der 2. Liga. In der Tabelle liegt der KSC aktuell auf Rang 9. Die Niederlage gegen Schalke war bereits die elfte Pleite in der laufenden Saison.
Der Karlsruher SC hat die Berichte inzwischen eingeordnet. Kommunikationsleiter Christopher Lymberopoulos sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Es gibt derzeit Gespräche mit Christian Eichner“. Dabei handle es sich jedoch um einen turnusmäßigen Austausch, bei dem „über alles“ gesprochen werde.
Zu Inhalten wollte sich der Verein nicht äußern. Laut dpa stellte der KSC aber klar, dass Medienberichte nicht richtig seien, wonach der Club seinen Cheftrainer „loswerden“ wolle.
Auch Eichners Berater Ronny Zeller dementierte eine bevorstehende Vertragsauflösung. Wörtlich sagte er der dpa: „Christian Eichner hat einen gültigen Vertrag bis 2027 und wird deswegen dem KSC auch weiterhin zur Verfügung stehen“.
Damit widerspricht das Umfeld des Trainers ebenfalls den Spekulationen über eine kurzfristige Trennung.
Unabhängig davon bringen die BNN bereits einen möglichen Nachfolger ins Spiel. Demnach soll sich der KSC mit Tobias Strobl beschäftigt haben. Der Trainer des SC Verl spielt mit seinem Team in der 3. Liga aktuell um den Aufstieg.