Karlsruhe (dpa/dk) – Vier Niederlagen aus den vergangenen fünf Ligaspielen, dazu 14 Gegentore in der laufenden Saison: Der Karlsruher SC steckt sportlich in einer schwierigen Phase. Trainer Maximilian Senft sagt vor dem Heimspiel gegen Darmstadt trotzdem, dass er im Verein weiterhin Rückhalt spürt.
Die Bilanz der vergangenen Wochen ist ernüchternd: Der KSC hat vier seiner letzten fünf Ligaspiele verloren. Einzig beim 2:2 in Hannover holten die Karlsruher in diesem Zeitraum einen Punkt.
Vor allem die Defensive beschäftigt Senft. Mit der Zahl der Gegentore sei er „maximal unzufrieden“. Insgesamt hat Karlsruhe in dieser Saison bereits 14 Treffer kassiert.
Trotz der schwierigen Lage nimmt der im Sommer verpflichtete Trainer weiterhin Unterstützung wahr.
„Es ist wichtig, dass nicht alle naiv sind, aber schon an diesem Weg festhalten“, sagte Senft vor dem Spiel gegen Darmstadt. „Das spüre ich von allen Seiten.“
Auch in Gesprächen mit seinen Vorgesetzten würden Dinge offen angesprochen, die nicht passen. Den Austausch mit den Fans bezeichnete Senft als „unglaublich konstruktiv und positiv“.
Am Sonntag um 13:30 Uhr empfängt der KSC den SV Darmstadt 98.
Für Senft geht es dabei nicht nur um härtere Arbeit. Entscheidend sei, die Spieler richtig zu erreichen.
„Die Jungs sind keine Maschinen oder Roboter. Ich kann nicht einfach hingehen und denken: Ich tippe A, B, C ein, dann kommt D, E, F raus. Es geht darum, dass wir die Spieler gut kennen und an den richtigen Punkten emotional erwischen. Es geht nicht immer darum, härter zu arbeiten. Wir arbeiten sehr hart.“
Fraglich ist der Einsatz von Louey Ben Farhat. Der 20-Jährige fühlte sich am Freitag nicht gut.
Nach Angaben von Senft könnte der Stürmer krankheitsbedingt ausfallen.