KSC holt nur einen Punkt gegen Braunschweig

01. April 2023 , 17:08 Uhr

Karlsruhe (jl) – Da wäre deutlich mehr drin gewesen am Samstagmittag im BBBank Wildpark. Der KSC trennte sich nach 90 Minuten mit 1:1 von Eintracht Braunschweig. Gerade in der zweiten Hälfte hatten die Karlsruhe unzählige Großchancen, ließen dieser aber ungenutzt, daher reichte es am Ende nur für einen Zähler.

 

Das Heidenheimspiel wurde aufgearbeitet und ist abgehakt, nun soll gegen Braunschweig wieder gewonnen werden, denn die gelben Löwen haben das gleiche Ziel wie der KSC, nämlich die Klasse halten. Zwar liegen zwischen beiden Terminen neun Zähler, aber es ist bekannt, wie schnell sich das Tabellenblatt ändern kann. Noch sechs Punkte fehlen dem KSC bis zum Erreichen des ausgerufenen Saisonziels. Die ersten drei würden die Badener direkt heute einfahren wollen. Der Druck liegt schon mehr bei den Gästen, die aktuell den Abstiegsrelegationsplatz 16 belegen. Eichner hatte nach dem Heidenheimspiel keine Änderung in der Startaufstellung vorgenommen. Marius Gersbeck im Tor, davor verteidigten Marco Thiede, Marcel Franke, Christoph Kobald und Philip Heise. Wie gewohnt starteten Paul Nebel, Jerome Gondorf, Leon Jensen und Marvin Wanitzek im Mittelfeld ganz vorne, dann Mikkel Kaufmann und Fabian Schleusener. So ging es los mit der ersten Hälfte im kalten und nassen BBBank Wildpark.

KSC eiskalt erwischt

Nur drei Minuten war das Spiel alt, als die Gäste in Führung gingen. Lion Lauberbach nutze die erste Chance im Spiel und brachte sein Team direkt in Führung. Der KSC verteidigte nach einem Einwurf vor der Strafraumgrenze nicht gut genug und Lauberbach setzte sich im Sechzehner gegen drei KSC-Verteidiger und zog aus spitzem Winkel ab, fast unmöglich von dort ein Tor zu erzielen, doch der Ball bahnte sich sein Weg vorbei an Gersbeck ins Netz. Früher Dämpfer für die Blau-Weißen im Heimspiel. Der KSC hatte in der 15. Minute die erste größere Chance, der Kopfball von Mikkel Kaufmann konnte BTSV Torhüter Jasmin Fejzic gerade noch so zur Ecke lenken. Es schien so, als ob das frühe Gegentor den KSC etwas blockieren würde, der freudige Spielfluss lies noch auf sich warten.

KSC mit Leichtsinnsfehler

Der Leichtsinn schlich sich beim KSC wieder ein, zwar drückten die Hausherren auf das Gästetor, aber das gab Braunschweig dann auch die Möglichkeit zu kontern. Nach einem KSC Eckball legten die Gäste den Turbo ein und konterten den KSC aus, zu allem Unglück verpasste Leon Jensen noch den Steilpass von Pherai auf Kaufmann, welcher alleine vor Gersbeck stand. Der KSC Keeper blieb beim eins gegen eins cool und nahm Kaufmann den Ball vom Fuß, der so keine Chance mehr hatte, die Kugel aufs Tor zu bekommen. Zwar hatten die Badener mehr Ballbesitz und liefen Angriff um Angriff, aber Braunschweig wurde immer wieder gefährlich, da sie verdammt schnell umschalteten und die KSC Abwehr so nervös machten. Mit dem 0:1 Rückstand ging es dann in die Pause.

Knapper Rückstand zur Pause

Der KSC wechselte nicht zur Pause. Das schlechte Wetter setzte nicht nur den Spielern zu, sondern auch dem Wildpark Rasen. Durch die Nässe sanken die Spieler tiefer in den Rasen und rissen ordentliche Brocken aus dem Spielfeld. Die erste Chance nach der Pause gehörte dem KSC. Jerome Gondorf köpfte den Ball nach einer Ecke an den Außenpfosten. Die Hausherren drückten nun noch mehr auf das gegnerische Tor und gaben den Gästen kaum Zeit zum Verschnaufen.

VAR nimmt Tor zurück

In der 57. Minute stellte Braunschweig auf 0:2, doch der Treffer wurde nach langer Videoanalyse am Spielfeldrand von Schiedsrichter Florian Lechner zurückgenommen. Henning foulte Franke vor dem Tor und damit zählte der Treffer von Maurice Multhaup nicht. Glück für den KSC, aber die Überprüfung dauerte einfach viel zu lange, Lechner brauchte drei Minuten, um eine Entscheidung zu treffen. Eichner wechselte dann aus, Simone Rapp und Sebastian Jung kamen für Mikkel Kaufmann und Marco Thiede.

KSC gleicht aus

Dann klappte es doch endlich, der KSC machte den Ausgleich. Leon Jensen traf nach einem schönen Angriff der Hausherren zum 1:1 (69.). Nach dem Treffer beschwerte sich der Braunschweiger Schlussmann so sehr, dass Schiedsrichter Florian Lechner ihm die Gelbe Karte zeigte, da er aber schon einige Minuten davor wegen Zeitspiels gelb gesehen hatte, musste er duschen gehen. Braunschweig war damit für die letzten 20. Minuten nur noch zu zehnt. Der KSC setzte nun alles daran in Führung zugehen. Die Blau-Weißen setzten die gelben Löwen ordentlich unter Druck. Die Blau-Weißen hatten Chance um Chance, aber der Ball wollte einfach nicht mehr den Weg ins Tor finden. Am Ende blieb es beim 1:1. Am Ostersamstag spielt der KSC dann in Nürnberg.

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Eintracht Braunschweig KSC

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