Elversberg (jl) – Die Karlsruher kamen nach einem 0:2 Rückstand in Elversberg zurück und holten einen Punkt gegen die SV Elversberg 2:2 (0:1). Am Ende reichten den Blau-Weißen gute 15 Minuten und ein überragender Kapitän Marvin Wanitzek, der in der 75 Minute den Anschlusstreffer machte und in der 86 den Ausgleichstreffer.
Einige Ausfälle hatte der KSC beim Auswärtsspiel in Elversberg zu verkraften. Dzenis Burnic und Nicolai Rapp meldeten sich schon am Donnerstag krankheitsbedingt ab. Leon Jensen hatte Knieprobleme und sein Ausfall war erst kurz vor Spielbeginn klar. So musste Eichner ein wenig was in der Startaufstellung verändern. Max Weiß begann im Tor. Davor verteidigten Sebastian Jung, Marcel Franke, Marcel Beifus und David Herold. Davor kam Lilian Egloff zu seinem Startelf-Debüt. Bamba Conté durfte für Burnic ran und ergänzt wurde das Mittelfeld von Marvin Wanitzek und Robin Heußer. Im Sturm starteten Fabian Schleusener und Mikkel Kaufmann.
Unbedingt den ersten Sieg in der Rückrunde einfahren – das war das Ziel der Karlsruher. Leicht würde diese Aufgabe nicht werden, auch wenn SVE Top-Scorer Fisnik Asllani aufgrund seiner fünften Gelbenkarte pausieren musste. Gerade in der Verteidigung mussten die Gäste zulegen. Die KSC-Abwehr kassiert einfach viel zu viele Tore in dieser Saison. Das war die Hauptaufgabe die Trainer Christian Eichner seinen Jungs mitgab.
Beide Teams tasteten sich in den ersten zwanzig Minuten ab. Daher gab es auf keinen der beiden Seiten Torchancen. Lukas Petkov hatte dann nach 22 Minuten die erste Chance im Spiel. Irgendwie wurschtelte der Elversberger sich im KSC Strafraum durch aber sein Abschluss wurde von Herold geblockt. Im Gegenzug kam der KSC zum ersten Torabschluss. Sebastian Jung kam aus zirka 12 Metern zum Abschluss doch Nicolas Kristof parierte hervorragend (24.).
Elversberg war nach einer halben Stunde besser im Spiel und hatte auch gute Möglichkeiten ließen diese aber ungenutzt. Der KSC tat sich sehr schwer auf fremden Rasen und war fast nur mit Verteidigen beschäftigt.
Die Hausherren gingen eine Minute vor der Halbzeit in Führung. Im Aufbauspiel haben die Karlsruher den Ball leichtsinnig vergeben und die Elversberger schalteten verdammt schnell um. Lukas Petkov traf aus spitzem Winkel – auch weil der KSC nicht richtig verteidigte (44.).
So ging es auch in die Pause und die Karlsruher waren angehalten, sich was einfallen zu lassen, wenn sie nicht wieder mit leeren Händen dastehen wollten.
Die Hausherren machten da weiter wo sie in der ersten Hälfte aufgehört haben. Marcel Beifus lies sich zu seinem „dummen“ Foul im Strafraum hinreisen und stoppte Luca Schnellenbacher sehr unglücklich. Florian Heft konnte nur auf den Punkt zeigen. Von da verwandelte Carlo Sickinger ohne Probleme zum 2:0 (50.)
Der KSC hatte nun sehr viel Glück, dass die SVE den Vorsprung nicht noch weiter ausbaute. Erst rettet der Pfosten (59.) und dann rettete Weiß in aller letzter Sekunde gegen Schnellenbacher (61.).
Auch in der 71 Minute hatten die Karlsruher wieder Glück, dass die ELV nicht auf 3:0 stellte. Der Abschluss von Robin Fellhauer landete knapp neben dem Kasten.
In der 75 Minute kam der KSC doch nochmal ran. Marvin Wanitzek machte den KSC-Anhängern nochmal Hoffnung. Petkov leitete das Leder nach einer Ecke unfreiwillig auf Wanitzek weiter, der am rechten Pfosten goldrichtig stand und den Ball über die Linie drückte. Die Karlsruher warfen nun alles nach Vorne und belohnten sich in der 86 Minute. Pfeiffer legte im Strafraum auf Wanitzek ab und der traf aus elf Meter zum 2:2 Endstand. Immerhin gaben sich die Karlsruher nicht auf und kamen am Ende zurück. Nächste Woche Sonntag ist Eintracht Braunschweig in Karlsruhe zu Gast. Los geht’s um 13:30 Uhr.