Fürth (dpa/jal) – Nach der Derbyniederlage vergangenes Wochenende gegen Kaiserslautern, hat der KSC jetzt im Auswärtsspiel 3 Punkte nach Hause geholt. Die Karlsruhe gewannen 4:1 gegen Greuther Fürth. Zudem steht am Dienstag das wichtige Pokalspiel in Gladbach an.
Der KSC kontrollierte vor 12.254 Zuschauern das Geschehen auf dem Platz und zeigte sich bei den Toren von Angreifer Fabian Schleusener (3. Minute), Mittelfeldspieler Lilian Egloff (34.) und dem herausragenden Spielmacher Marvin Wanitzek (79./90.+5) effektiv. Marcel Beifus hatte zudem Pech bei einem Kopfball an den Pfosten (69.). Das Joker-Tor von Hrgota zum 1:3 in der Nachspielzeit war zu wenig (90.+1). Nach dem Abpfiff gab es Pfiffe.
Die Fürther kamen schlecht ins Spiel und nie richtig in Schwung. Es fehlten Stabilität, Sicherheit und offensive Durchschlagskraft. Der Dreifachwechsel von Kleine, bei dem er auch den jahrelang gesetzten Offensivspieler Hrgota auf den Rasen schickte, führte nicht zur Wende. Im Gegenteil: Der KSC erhöhte zunächst auf 3:0. Die Aufstiegsplätze bleiben für sie in Reichweite.