Karlsruhe (pm/ms) – Der Karlsruher SC treibt die Entwicklung seines Frauenfußballs weiter voran. Die erste Frauenmannschaft zieht von Bruchsal nach Karlsruhe und trägt ihre Heimspiele künftig im Carl-Kaufmann-Stadion aus. Gleichzeitig formuliert der Verein ein klares sportliches Ziel: den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Seit 25 Jahren gehört der Frauenfußball zum Karlsruher SC. Nun bekommt die erste Mannschaft dauerhaft eine neue Heimat in Karlsruhe. Künftig finden die Heimspiele im Carl-Kaufmann-Stadion statt.
Mit dem Umzug will der KSC bessere Rahmenbedingungen für die sportliche Weiterentwicklung schaffen und dem Frauenfußball innerhalb des Clubs eine größere Bedeutung geben.
Sandra Ernst, Abteilungsleiterin Frauenfußball beim Karlsruher SC, sagt: „Die neue Heimat im Carl-Kaufmann-Stadion ist ein Meilenstein für unsere Abteilung. Nach 25 Jahren Frauenfußball beim KSC ist dies ein starkes Signal für alle Spielerinnen, Trainerinnen und Trainer, Ehrenamtliche sowie unsere Fans. Gemeinsam möchten wir den nächsten Schritt gehen und den Frauenfußball beim KSC mit Leidenschaft, Mut und klaren Ambitionen in eine erfolgreiche Zukunft führen.“
Auch sportlich hat der KSC für die kommende Saison klare Ziele. Die Mannschaft soll nachhaltig weiterentwickelt werden und möglichst den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffen.
Dafür wurden laut Geschäftsführer Sport Mario Eggimann die Investitionen in den sportlichen Bereich erhöht.
„Wir haben die Investitionen in den sportlichen Bereich auch im Frauenfußball für die kommende Saison erhöht und sind von der sportlichen Qualität unserer Mannschaft überzeugt. Unser Anspruch ist klar: Wir wollen unsere Mannschaft nachhaltig weiterentwickeln und idealerweise schon kommende Saison den Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse schaffen. Dafür schaffen wir Schritt für Schritt die notwendigen Voraussetzungen, um ihr sportliches Potential voll ausschöpfen zu können. Denn mit besseren Rahmenbedingungen legen wir den Grundstein für eine professionelle sportliche Entwicklung des Frauenfußballs beim KSC. Der Umzug ins Carl-Kaufmann-Stadion ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg dorthin.“
Sollte der Aufstieg gelingen, ist außerdem geplant, die erste Frauenmannschaft organisatorisch aus dem e.V. in die KGaA auszugliedern und damit stärker in die Strukturen des Profifußballs einzubinden.
Seine Premiere als neue Heimspielstätte erlebt das Carl-Kaufmann-Stadion direkt am ersten Pflichtspielwochenende der Saison 2026/27.
Am 6. September 2026 um 14 Uhr empfangen die KSC-Frauen dort die Frauen der SpVgg Greuther Fürth aus der Regionalliga Süd.
Für den Karlsruher SC ist der Frauenfußball nach eigenen Angaben ein wichtiger Bestandteil der langfristigen Ausrichtung. Der Club verweist dabei unter anderem auf eine wachsende Fanbasis, steigende mediale Aufmerksamkeit und zunehmendes Interesse von Unternehmen.
Michael Becker, Sprecher der Geschäftsführung des Karlsruher SC, erklärt: „Der Frauenfußball ist für uns eine strategische Zukunftsinvestition und ein fester Bestandteil der langfristigen Ausrichtung des Karlsruher SC. Mit dem Carl-Kaufmann-Stadion schaffen wir unserer Frauenmannschaft eine Heimat in Karlsruhe, die ihren sportlichen Ambitionen gerecht wird. Wir wollen den Frauenfußball beim KSC nachhaltig entwickeln, den nächsten sportlichen Schritt gehen und ihn perspektivisch auch organisatorisch noch stärker in den Profibereich integrieren. Mein besonderer Dank gilt der Stadt Karlsruhe, die uns mit der Nutzung des Carl-Kaufmann-Stadions diese Perspektive ermöglicht. Diese vertrauensvolle Zusammenarbeit ist ein wichtiges Signal für die Förderung des Frauenfußballs in unserer Stadt und zeigt, dass wir gemeinsam Verantwortung für seine weitere Entwicklung übernehmen.“