KSC-Coach Eichner: „Jetzt mal einen Haken dran“ – Fokus auf Magdeburg

20. Februar 2025 , 17:13 Uhr

Karlsruhe (dpa/dk) – Der Karlsruher SC steckt in einer schwierigen Phase, doch Trainer Christian Eichner will nicht länger den Abgang von Stürmer Budu Zivzivadze als Hauptgrund für die aktuelle Negativserie sehen. Vor der Partie gegen den 1. FC Magdeburg am Samstag (13:00 Uhr/Sky) stellt der KSC-Coach klar: „Ich glaube, da können wir jetzt mal einen Haken hinmachen.“

Probleme sind vielschichtiger

Natürlich habe der Wechsel des georgischen Angreifers zum 1. FC Heidenheim in der Winterpause Spuren hinterlassen, doch Eichner sieht weitere Faktoren, die zur aktuellen Lage beigetragen haben. „Wenn wir die Ballverluste in der zweiten Halbzeit auf Schalke mit dem Abgang von Zivzivadze in Verbindung bringen, dann müssen wir schon die Kirche im Dorf lassen“, so der Trainer.

Kaderbreite wird auf die Probe gestellt

Laut Eichner waren viele der aktuellen Probleme bereits in der Hinrunde auf dem Trainingsplatz erkennbar – nur fielen sie damals weniger ins Gewicht, weil der Kader komplett war. „Wenn Sperren oder Verletzungen dazukommen, brauchst du den ganzen Kader“, erklärt er. Der Verein habe bereits im Sommer angekündigt, aus wirtschaftlichen Gründen einen strategisch anderen Weg einzuschlagen. Dass der KSC in eine schwierigere Phase geraten könnte, sei daher nicht überraschend.

Hoffnung auf einen Befreiungsschlag

Trotz der jüngsten fünf sieglosen Spiele bleibt Eichner optimistisch. „Die Mannschaft wird sich mit ihrer Erfahrung und ihrem Fleiß wieder aus der Krise befreien“, ist er überzeugt. Immerhin entspannt sich die Personalsituation wieder etwas: Bis auf Dzenis Burnic (Gelbsperre) und Bambasé Conté (Adduktorenprobleme) sind alle Spieler einsatzbereit.

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