Rheinland-Pfalz (dpa/dk) – Knapp vier Wochen vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz rücken CDU und SPD in einer neuen Umfrage eng zusammen. Laut einer aktuellen Erhebung liegt die CDU nur noch einen Prozentpunkt vor der SPD.
CDU bei 28 Prozent, SPD bei 27 Prozent
Wie aus einer Befragung des Wahlforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag des SWR-Politikmagazins „Zur Sache Rheinland-Pfalz!“ hervorgeht, kommt die CDU auf 28 Prozent. Im Vergleich zur Januar-Umfrage verliert sie damit einen Prozentpunkt.
Die SPD von Ministerpräsident Alexander Schweitzer gewinnt einen Punkt hinzu und erreicht 27 Prozent.
Die AfD verbessert sich ebenfalls um einen Prozentpunkt und liegt bei 19 Prozent. Die Grünen kommen auf 9 Prozent.
Sowohl die Freien Wähler als auch die Linke würden mit jeweils 5 Prozent den Einzug in den Landtag schaffen. Alle übrigen Parteien zusammen kommen auf 7 Prozent – darunter auch die FDP und das BSW.
Geteiltes Urteil für die Ampel-Regierung
Die Arbeit der aktuellen Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP wird unterschiedlich bewertet. 44 Prozent der Befragten zeigen sich – wie bereits im Januar – zufrieden mit der Regierungsleistung, 50 Prozent sind unzufrieden.
Schweitzer klar vor Schnieder
In der Frage nach einer möglichen Koalitionsführung sprechen sich 35 Prozent für eine von der SPD geführte Koalitionsregierung aus. 30 Prozent wünschen sich eine CDU-geführte Koalition, 19 Prozent eine von der AfD geführte.
Bei einer Direktwahl des Ministerpräsidenten würde Alexander Schweitzer laut Umfrage deutlich vorne liegen: 34 Prozent würden sich für ihn entscheiden. Für CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder sprechen sich 17 Prozent aus, für den AfD-Kandidaten Jan Bollinger 7 Prozent.
1.158 Menschen befragt
Die Daten basieren auf einer repräsentativen Telefon- und Online-Befragung vom 19. bis 24. Februar unter 1.158 wahlberechtigten Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzern.
Die Landtagswahl findet am 22. März statt. Grundsätzlich gilt: Umfragen spiegeln nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen für den Wahlausgang.