Klinika in Baden-Württemberg nehmen beamtmungspflichtige Patienten aus dem Elsass auf

21. März 2020 , 16:28 Uhr

Baden-Württemberg (pm/ass) Die Universitätsklinika in Freiburg, Heidelberg, Mannheim und Ulm haben sich gemeinsam darauf verständigt, sofort neun schwerkranke Corona-Patientinnen und -Patienten aus dem benachbarten Elsass aufzunehmen. Das teilte das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit. Die Infizierten sind dringend auf Beatmung angewiesen. Das geschah auf die Bitte von Wissenschaftsministerin Bauer: „Solange wir noch Kapazitäten in unseren Uniklinika haben, ist Helfen das Gebot der Stunde“, erklärte Bauer. 

Deutschland und Frankreich halten zusammen

„Ich danke den Universitätsklinika und dem Bundeswehrkrankenhaus für diese schnelle Zusage. Aufgrund der getroffenen Vorsorge haben die Klinika derzeit noch entsprechende Kapazitäten. Deshalb gilt es jetzt zu handeln und Menschenleben zu retten. Wir senden damit auch ein Zeichen der Solidarität an unsere französischen Nachbarn. Auch in Europa heißt es: zusammenhalten“, sagte Theresia Bauer am Samstag in Heidelberg.

Befristet und kontingentiert

Im Schnitt sind die schwerkranken Patientinnen und Patienten drei bis sieben Tage auf die Beatmung angewiesen. Die Universitätsklinika und das Bundeswehrkrankenhaus stellen die insgesamt zehn Plätze befristet zur Verfügung, solange die Beatmungsplätze nicht für die Patientinnen und Patienten der jeweiligen Region benötigt werden.

 

Coronavirus-Fälle im neue welle Sendegebiet

Coronavirus-Fälle in ganz Deutschland

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bestätigt

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wieder gesund

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70

Todesfälle

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Stand: 21.03.2020, 9 Uhr, Quelle: Gesundheitsministerien der Länder
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