Karlsruhe (pm/dk)- Ein neuer Blickfang im Zoo Karlsruhe: In direkter Nachbarschaft zu den echten Eisbären hat die XXL-Keramikskulptur „Urs“ ihren Platz gefunden. Das Kunstwerk ist Teil des Projekts „Karlsruhe Multiple“, das Kunst und Artenschutz miteinander verbindet.
Initiiert wurde das Projekt von der Vollack Gruppe in Kooperation mit dem Zoo Karlsruhe. Ziel ist es, bedrohten Tierarten durch Kunst mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Die jetzt enthüllte Skulptur „Urs“ ist bereits das sechste große Kunstwerk, das im Rahmen des Projekts an den Zoo übergeben wurde.
Enthüllt wurde der großformatige Keramik-Eisbär am Freitag im Beisein von Kulturbürgermeister Dr. Albert Käuflein, Zoodirektor Professor Matthias Reinschmidt und Vollack-Geschäftsführer Reinhard Blaurock. Käuflein betonte, dass das Engagement der Vollack Gruppe den Zoo um eine besondere Attraktion bereichere. Mehrere Keramikskulpturen verwandelten den Park inzwischen in einen Ort, an dem Tierwelt, Kunst und Menschen zusammenfinden.
Das Projekt „Karlsruhe Multiple“ wurde 2018 von der Vollack Gruppe ins Leben gerufen. Neben den großformatigen Skulpturen wurden auch kleinere Kunstwerke als limitierte Editionen verkauft. Bereits 2025 waren auf der art KARLSRUHE 100 kleinere Versionen von „Urs“ schnell vorbestellt und später im Zoo an ihre neuen Besitzerinnen und Besitzer übergeben worden.
Aus dem Verkauf der kleinen Tierkeramiken flossen über die Jahre – inklusive 2025 – rund 60.000 Euro an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe. Pro verkauftem Exemplar spendet Vollack 100 Euro. Das Geld kommt direkt Artenschutzprojekten zugute.
Zoodirektor Professor Matthias Reinschmidt zeigte sich dankbar für die Unterstützung. Jeder Euro fließe unmittelbar in den Schutz der biologischen Vielfalt – sowohl regional als auch weltweit.
Gestaltet wurde der Eisbär „Urs“ von der Bildhauerin Irmela Maier. Der Name lehnt sich an die lateinische Bezeichnung „Ursus“ für Bär an. Die Künstlerin ist für ihre detailreichen und ausdrucksstarken Tierdarstellungen bekannt. „Urs“ zeigt sie spielerisch auf dem Rücken liegend.
Im Rahmen des Projekts entstanden bereits weitere Tierskulpturen, darunter ein Elefant, ein Roter Panda, ein Humboldt-Pinguin, ein Flusspferd und eine Netzgiraffe. Alle sollen bedrohten Tieren eine Stimme geben.
Weitere Informationen zum Projekt gibt es HIER.