Karlsruhe (pm/dk) – Ein Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus hat am Dienstagmorgen in Karlsruhe-Durlach einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. In der Pfinztalstraße mussten fünf Menschen aus dem Gebäude gebracht werden. Verletzt wurde nach bisherigen Angaben niemand.
Am 31. März 2026 gegen 9 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Karlsruhe zu dem Einsatz alarmiert. Zunächst war ein Kellerbrand mit akuter Gefahr für Menschenleben gemeldet worden.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte zeigte sich dann ein Brand in der Zwischendecke des Gebäudes. Aus dem Haus drang bereits Rauch.
Vier Personen befanden sich in einer Arztpraxis, eine weitere Person im Dachgeschoss. Daraufhin wurde das Gebäude evakuiert. Nach Angaben der Feuerwehr kamen keine Menschen zu Schaden.
Die Feuerwehr leitete umfangreiche Maßnahmen ein. „Es brannte in der Zwischendecke, was aufwändige Löscharbeiten nach sich zog“, so Michaela Hoffmann, Einsatzleiterin der Feuerwehr Karlsruhe.
Die Einsatzkräfte öffneten die Zwischendecke und schalteten das Gebäude stromlos. Außerdem wurden angrenzende Nutzungseinheiten kontrolliert, um eine weitere Ausbreitung von Rauch und Feuer zu verhindern.
Im Einsatz waren insgesamt 30 Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie 28 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr aus den Abteilungen Durlach, Hagsfeld und Grötzingen.
Der Rettungsdienst war mit mehreren Fahrzeugen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort. Auch die Polizei war zur Absicherung im Einsatz.
Wegen des Einsatzes wurde die Pfinztalstraße gesperrt. Auch die Straßenbahn konnte den Bereich zeitweise nicht passieren.
Die Löscharbeiten dauerten zunächst weiter an, weil die Zwischendecke weiträumig geöffnet werden musste. Zur Brandursache gibt es bislang keine Angaben. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.