Karlsruhe (pol/ms) – Rauch im Treppenhaus, Menschen in ihren Wohnungen eingeschlossen: In der Karlsruher Weststadt hat am Sonntagabend ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus für einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst gesorgt.
Gegen 20:40 Uhr bemerkten Bewohner Rauch aus einem Kellerfenster eines Mehrfamilienhauses in der Yorkstraße. Sie wählten daraufhin den Notruf.
Als Feuerwehr und Polizei eintrafen, war das Treppenhaus bereits stark verraucht. Mehrere Bewohner konnten ihre Wohnungen deshalb nicht mehr selbstständig verlassen.
Die Einsatzkräfte brachten mehrere Menschen über eine Drehleiter in Sicherheit. Der Rettungsdienst versorgte die geretteten Bewohner noch vor Ort.
Eine Frau wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
Im Zuge der Löscharbeiten ergab sich der Verdacht, dass das Feuer im Keller des Hauses ausgebrochen sein könnte. Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen bei rund 50.000 Euro.
Die Brandursache ist bislang unklar. Zur Spurensicherung und weiteren Untersuchung wurde die Kriminaltechnik hinzugezogen.
Bereits am 7. und 8. November 2025 war im Eingangsbereich sowie im Keller desselben Anwesens ein Feuer ausgebrochen.