Ettlingen (pol/dk) – Dichter Rauch, ein Feuer im Untergeschoss und ein Großeinsatz in der Albstraße: Am späten Samstagabend ist in der Ettlinger Altstadt ein Keller in einem Wohn- und Geschäftshaus in Brand geraten. Die Feuerwehr brachte eine Person aus dem Gebäude in Sicherheit. Verletzt wurde nach bisherigen Angaben niemand.
Über die Integrierte Leitstelle Karlsruhe wurde die Freiwillige Feuerwehr Ettlingen zu dem Kellerbrand alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle sei eine massive Rauchentwicklung aus dem Eingangsbereich und besonders aus dem Untergeschoss festgestellt worden, berichtete der Fahrzeugführer des zuerst eintreffenden Löschfahrzeugs.
Die Feuerwehr leitete sofort die Brandbekämpfung mit mehreren Löschrohren ein und forderte weitere Kräfte nach.
Der Brand war in einem etwa 30 Quadratmeter großen Raum im Untergeschoss ausgebrochen. Nach Angaben der Feuerwehr konnte das Feuer rasch gelöscht werden.
Bei den Nachlöscharbeiten öffneten die Einsatzkräfte auch die Deckenverkleidung, um zu kontrollieren, ob sich das Feuer weiter ausgebreitet hatte.
Zunächst war unklar, wie viele Menschen sich noch im Gebäude befanden. Deshalb kontrollierten die Einsatzkräfte sämtliche Stockwerke.
Im Dachgeschoss traf die Feuerwehr auf einen Bewohner. „Mithilfe einer Fluchthaube konnten wir ihn sicher ins Freie bringen und dem Rettungsdienst übergeben“, sagte der Einsatzleiter. Die Person blieb unverletzt.
Unter der Leitung von Fabian Keller waren rund 50 Feuerwehrangehörige im Einsatz. Beteiligt waren neben der Abteilung Ettlingen-Stadt auch die Abteilungen Bruchhausen, Oberweier und Ettlingenweier. Die Feuerwehr Malsch unterstützte über die gemeinsame Führungsgruppe.
Außerdem waren mehrere Lösch- und Sonderfahrzeuge sowie eine Drehleiter vor Ort.
Die Stadtwerke Ettlingen schalteten wegen des Brandes vorsorglich die Stromversorgung im Bereich der Einsatzstelle ab. Die Bevölkerung wurde darüber über die Warn-App NINA informiert.
Der Rettungsdienst war mit vier Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst vor Ort. Auch die Polizei unterstützte den Einsatz mit zwei Streifenwagen und vier Beamtinnen und Beamten.
Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Angaben zur Brandursache und zur Schadenshöhe gibt es bislang nicht.