Katzenseuche in Horb am Neckar - schon mehrere Tiere an Parvovirose gestorben

16. Oktober 2024 , 12:44 Uhr

Horb am Neckar (tk) – Die Katzenseuche bedroht Stubentiger in Horb. Vor allem im Ortsteil Nordstetten warnt der Tierschutzverein vor Ansteckung und rät zur Impfung.

Streuner in Nordstetten verendet

Der Tierschutzverein Horb warnt vor Parvovirose, auch Katzenseuche oder Katzenstaupe genannt. Einige Tiere im Ortsteil Nordstetten seien schon gestorben. Die Krankheit ist unter Katzen hochansteckend. Menschen sind nicht gefährdet. Möglicherweise aber könnte der Erreger auch Hunde befallen.

Impfung dringend empfohlen

Die Tierschützer warnen auf ihrer Facebook-Seite: „Es werden vermutlich viele Streuner, vor allem die alten, die kranken und die Kitten dran sterben.“ Der Erreger halte sich bis zu sechs Monate an Schuhen und Kleidung. Deshalb seien auch Wohnungskatzen gefährdet. Der Horber Tierschutzverein ruft alle Katzenbesitzer auf, ihre Stubentiger beim Tierarzt gegen Parvovirose impfen zu lassen.

Symptome der Katzenseuche

„Schwäche, starkes, mehrmaliges Erbrechen (oft grün), Appetitverlust, faulig-stinkende, blutige Durchfälle, Bauchschmerzen. Wichtig sei, dass die Diagnose so schnell wie möglich gestellt wird. „Es gibt Schnelltest beim Tierarzt, man kann sie auch online bestellen“, erklärt Jaqueline Dießner vom Tierschutzverein gegenüber dem Schwarzwälder Boten. „Bei manchen Verlaufsformen sind die Tiere innerhalb weniger Stunden nach Infektion tot, meist dauert es mehrere Tage bis zwei Wochen.

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