Rastatt (dk) – In Rastatt sucht Hörerin Claudia verzweifelt nach ihrem Kater Milo. Der zweijährige Kater ist am Montagabend gegen 17 Uhr im Bereich Röderer Berg entlaufen. Claudia und ihre Familie haben bis tief in die Nacht gesucht, Flyer verteilt und hoffen jetzt auf Hinweise aus der Nachbarschaft.
Milo ist laut Claudia eine Britisch-Kurzhaar-Perser-Mischung, sieht aber eher wie eine Britisch-Kurzhaar-Katze aus. Er ist nicht grau, sondern getigert. Auffällig ist ein schwarzer Streifen vom Kopf bis zur Schwanzspitze. Auch die Schwanzspitze ist schwarz.
Claudia beschreibt Milo als stabil gebaut, mit kurzen Beinchen, einem runden, dicken Gesicht und einer besonderen Fellmusterung vorne am Hals: Wenn er sitzt, sehe es aus „wie so eine Halskette“.
Milo ist sehr ängstlich und unsicher, weil er normalerweise nicht frei draußen unterwegs ist. Er ist eine reine Hauskatze und geht nur an der Leine mit Geschirr raus.
Am Montagabend war Claudia mit Milo draußen. Das Gras war frisch gemäht, dort liege er gerne. Milo trug sein Geschirr. Dann sei er plötzlich hochgesprungen und losgerannt.
Claudia vermutet, dass ihn möglicherweise eine Biene gestochen hat. Milo riss sich los und verschwand. Seitdem fehlt von ihm jede Spur.
„Wir haben gestern bis um 1:00 nachts gesucht, kaum geschlafen und jetzt gerade wieder auf der Suche“, erzählt Claudia.
Claudia vermutet, dass Milo sich aus Angst versteckt haben könnte. Möglicherweise liegt er unter dichtem Gebüsch, in einem Garten, in einer Garage oder in einem Fahrradkeller.
Gesucht wird besonders im Bereich Röderer Berg in Rastatt, rund um die Franzstraße, Bergstraße, Franz-Philipp-Straße und den Ötigheimer Weg.
Claudias Bitte an alle in der Gegend: Schaut bitte in Garagen, Fahrradkellern, Gärten, unter Lorbeerbäumen und im Dickicht nach.
Milo reagiert auf den Namen Milo, außerdem auf „Miez, Miez“ und auf „Mäusele“ beziehungsweise „Moisele“. Claudia sagt, dass man ihn eventuell mit Leckerlis oder raschelnden Tüten anlocken kann.
Sie macht sich große Sorgen, weil Milo nicht ans Draußensein gewöhnt ist: „Er jagt nicht. Er kriegt sein Fressen eigentlich immer serviert. Er wird sehr geliebt und er ist sehr verwöhnt, sage ich mal und eigentlich unser Ein und Alles.“
Claudia und ihre Familie haben bereits rund 50 Flyer gedruckt und im Gebiet verteilt, unter anderem an Laternen, Zäunen und Stromkästen. Darauf ist ein Bild von Milo und eine Handynummer zu sehen.
Claudia hofft, dass Milo schnell gefunden wird. Denn je länger er draußen ist, desto schwieriger könnte die Suche werden.