Karlsruhe: Möbel und Hausrat für ukrainische Flüchtlinge gesucht

05. Mai 2022 , 15:13 Uhr
Karlsruhe (pm/mt) – Seit vielen Jahren sind die Second-Hand Angebote Bär 29 der Arbeitsförderung Karlsruhe und Déja-vu des Diakonischen Werks Karlsruhe wichtige Bausteine bei der nachhaltigen Weiterverwendung von gebrauchten Möbeln, Haushaltsgegenständen und von Kleidung. Seit Beginn der aktuellen Flüchtlingswelle engagieren sich die Mitarbeitenden beider Einrichtungen für Neuankömmlinge aus der Ukraine, sind zu wichtigen Anlaufstellen geworden. „Wir wollen Hilfe leisten, wo nötig, so schnell und so unproblematisch wie möglich“, unterstreicht der Leiter des Bär 29, Dirk Bertleff.

Gut erhaltene Sachspenden gebraucht

Um diese Leistungen aufrecht zu erhalten, braucht es gut erhaltene Sachspenden. Konkret geht es um Matratzen und Betten, vor allem Einzelbetten, für Kinder und Erwachsene. Darüber hinaus werden funktionsfähige Pantry- oder Singleküchen beziehungsweise Kochplatten gebraucht, ebenso schmale, möglichst zweitürige Kleiderschränke. Gespendete Artikel werden je nach Bedarfssituation auch zugunsten anderer sozialer Zwecke eingesetzt, ein sozialer Gewinn ist gewissermaßen mit jeder Spende verbunden.

Die Abgabe ist an folgenden Stellen möglich

Diakonisches Werk Karlsruhe Déja-vu:

Windeckstraße 7, 76135 Karlsruhe
Montag bis Freitag 10-19 Uhr, Samstag 10-16 Uhr
Telefon: 0721/203 97 275 (erreichbar Mo-Fr 10-16 Uhr)
E-Mail: sachspenden@dw-karlsruhe.de

Arbeitsförderung Karlsruhe gGmbH (afka):

Bär 29 – Second Hand Möbel & Mehr
Bärenweg 27-29
76149 Karlsruhe-Neureut
Montag bis Freitag 8:00 bis 16:00 Uhr, Donnerstag bis 18:00 Uhr
Tel.: 0721 751030
E-Mail: info@af-ka.de

Schwere Möbelstücke können nach vorheriger Absprache auch von Mitarbeitenden des Bär 29 abgeholt werden. Wer Transporthilfe braucht, kann sich unter der Nummer 0721 /751030 an die afka wenden.

Anzeige
afka Diakonisches Werk Flüchtlinge Möbel Sachspenden Ukraine

Das könnte Dich auch interessieren

07.10.2025 Beratungsstelle warnt: Karlsruher Straßenstrich-Verbot verschärft Risiken Bruchsal (pm/dk) – Seit März 2025 gilt in Karlsruhe ein stadtweites Verbot der Straßenprostitution. Die Stadt begründete die Entscheidung mit dem Ziel, Menschenhandel und Zwangsprostitution einzudämmen. Fünf Monate später zeigt sich jedoch: Das Verbot hat die Situation für viele betroffene Frauen nicht verbessert – im Gegenteil. 01.09.2025 Medienkunst trifft Wissenschaft – Halbzeit bei den SCHLOSSLICHTSPIELEN Karlsruhe Karlsruhe (pm/dk) – Die SCHLOSSLICHTSPIELE Karlsruhe haben zur Halbzeit ihres Festivals bereits 157.000 Besucherinnen und Besucher begeistert. Unter dem Motto „The Shining Lights of Science“ verwandelt sich die Fassade des Karlsruher Schlosses noch bis zum 14. September in Europas größtes Medienkunstwerk. Für die zweite Hälfte des Programms warten besondere Highlights – von einer Liveschalte in die Ukraine über eine brandneue Show bis hin zu Musik, Kunst und kulinarischem Genuss. 09.04.2025 Zahl der Asylsuchenden in Baden-Württemberg sinkt weiter Stuttgart (dpa/tk) - Die Zahl der Menschen, die in Baden-Württemberg Zuflucht suchen, geht deutlich zurück. Die meisten Antragsteller fliehen nach wie vor aus bekannten Krisenregionen. 11.02.2026 Tag des Notrufs: Warum jeder Anruf Leben retten kann Region (dk) - 110 oder 112 – zwei Nummern, die im Ernstfall entscheidend sein können. Am Tag des Notrufs steht genau das im Mittelpunkt: die Arbeit der Leitstellen und die Bedeutung eines schnellen Anrufs. Anlässlich des Aktionstags erklärt Günther Quernhorst, Polizeiführer vom Dienst im Polizeipräsidium Karlsruhe, worauf es beim Notruf ankommt – und warum man im Zweifel lieber einmal zu viel als zu wenig anrufen sollte.