Karlsruhe (pm/dk) – Kinderrechte sollen in Karlsruhe künftig auch im Stadtbild sichtbar werden. Nach einem positiven Beratungsergebnis im Jugendhilfeausschuss soll ein eigener Platz der Kinderrechte entstehen. Der genaue Standort steht noch nicht fest.
Nach Angaben der CDU-Fraktion soll das Liegenschaftsamt nun einen geeigneten Standort im öffentlichen Raum finden.
Parallel dazu arbeitet das Kinderbüro an einem Gestaltungskonzept.
Der künftige Platz soll gut erreichbar sein und Möglichkeiten zum Spielen, Bewegen und Erholen bieten.
Ein zentrales Ziel ist, über die Kinderrechte zu informieren. Diese beruhen auf der UN-Kinderrechtskonvention, zu der sich Deutschland 1992 verpflichtet hat.
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Rahsan Dogan erklärt: „Der künftige Platz soll öffentlich gut erreichbar sein und Flächen zum Spielen, Bewegen und Erholen bieten. Vor allem aber soll er Menschen aller Altersgruppen über die Kinderrechte informieren, zu denen sich die Bundesrepublik Deutschland mit der Unterzeichnung der UN-Kinderrechtskonvention 1992 verpflichtet hat.“
Nach Angaben der CDU-Fraktion geht die Idee auf den Kinderschutzbund zurück.
Fraktionsvorsitzender Detlef Hofmann sagt: „Unsere Stadt bekommt einen Platz der Kinderrechte – und das ist überfällig“.
Zusätzliche Belastungen für den städtischen Haushalt soll das Projekt nach Angaben der CDU nicht verursachen.
Die benötigten finanziellen Mittel sollen extern eingeworben werden.
Wann der Platz umgesetzt wird und wo genau er entstehen soll, ist noch offen.