Wer friedlich demonstriere, stehe unter dem Schutz des Grundgesetzes und der Polizei, sagte er. «Wer Steine wirft, andere in Gefahr bringt oder randaliert, nicht.» Unter anderem der Landesjugendbeirat Baden-Württemberg und der Landesschülerbeirat hatten sich gegen pauschale Kritik verwahrt – und Gewalt verurteilt. «Die beste Nachricht am Sonntag wäre für mich: Baden-Württemberg hat demonstriert – und alles ist friedlich geblieben», sagte Hagel.
Zu den Protesten am Samstagnachmittag ruft eine Initiative namens «Gen Z regelt» im Netz auf. Nach Angaben auf der Internetseite sind Demonstrationen unter anderem in Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe, Freiburg und Ulm geplant. Gewalt lehnt die Gruppe ab. Dennoch befürchten manche, dass es Ausschreitungen wie bei ähnlichen Protesten etwa in Frankreich geben könnte.
Die Sorgen der «Gen Z» seien berechtigt, bekräftigte der Minister. «Corona hat Schuljahre genommen. Wohnungen sind kaum bezahlbar. Fragen von Krieg und Frieden. KI und die Zukunft der Bildung.» Sich Sorgen um seine Zukunft zu machen, sei kein Problem. Es sei «für uns ein politischer Auftrag», so Hagel.