Baden-Württemberg (dpa/dk) – Gute Nachrichten für Verbraucherinnen und Verbraucher in Baden-Württemberg: Die Inflationsrate ist im Dezember deutlich gesunken. Gleichzeitig gibt es aber auch einen Dämpfer – frisches Obst und Gemüse sind spürbar teurer geworden.
Inflationsrate fällt auf 1,9 Prozent
Wie das Statistische Landesamt in Fellbach mitteilt, lag die Inflationsrate im Dezember bei 1,9 Prozent. Im November hatte sie noch 2,3 Prozent betragen. Damit lässt der Preisdruck auf die Haushalte im Südwesten weiter nach.
Im gesamten Jahr 2025 stieg der Verbraucherpreisindex in Baden-Württemberg im Durchschnitt um 2,4 Prozent. Zum Vergleich: 2024 lag die durchschnittliche Teuerungsrate bei 2,2 Prozent.
Lebensmittel insgesamt etwas günstiger – Ausnahmen bei Obst und Gemüse
Im Dezember sind die Nahrungsmittelpreise im Vergleich zum Vormonat leicht gesunken. Anders sieht es jedoch bei frischem Obst und Gemüse aus: Hier zogen die Preise kräftig an. Wer gesund einkaufen will, muss also aktuell tiefer in die Tasche greifen.
So wird die Inflation berechnet
Die Daten zur Inflation werden monatlich erhoben. Dabei erfassen die Statistiker tausende Preise – zum Beispiel für Obst, Gemüse, Kleidung, Möbel, Mieten oder Kraftstoff.
Die Preisentwicklung einzelner Waren und Dienstleistungen wird anschließend nach ihrem Anteil an den Haushaltsausgaben gewichtet. So entsteht der Verbraucherpreisindex, der die durchschnittliche Preisentwicklung aller Konsumausgaben privater Haushalte abbildet.
Berücksichtigt werden dabei alle Ausgaben in Deutschland, auch die von Touristinnen und Touristen aus dem Ausland. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex im Vergleich zum Vorjahr oder zum Vorjahresmonat wird schließlich als Inflationsrate bezeichnet.