Independent Days starten in Karlsruhe: 156 Filme aus 34 Ländern

15. April 2026 , 07:00 Uhr

Karlsruhe (pm/dk) – Iin Karlsruhe fällt wieder der Startschuss für die INDEPENDENT DAYS. Zum 25. Jubiläum bringen die Internationalen Filmfestspiele Karlsruhe in den kommenden Tagen 156 Filme aus 34 Ländern auf die Leinwand – und feiern damit ein Vierteljahrhundert unabhängige Filmkunst.

Festival startet in Karlsruhe

Die INDEPENDENT DAYS laufen vom 15. bis 19. April 2026 in Karlsruhe. Zum Auftakt des Jubiläumsfestivals steht in diesem Jahr ein besonders vielfältiges Programm auf dem Plan. Insgesamt werden 156 Filme aus 34 Ländern gezeigt. Das komplette Programm findet ihr HIER!

Damit unterstreicht das Festival auch in seinem 25. Jahr seine internationale Ausrichtung und seine Bedeutung als Plattform für unabhängige Filmkunst.

Seit 25 Jahren eine Bühne für Independent-Filme

Seit ihrer Gründung haben sich die INDEPENDENT DAYS als zentrale Plattform für Independent- und Arthaus-Filme etabliert. Filmschaffende aus aller Welt bekommen hier die Möglichkeit, ihre Werke einem breiten Publikum und Vertreterinnen und Vertretern der Branche zu zeigen und sich zu vernetzen.

Festivalleiter Dr. Oliver Langewitz sagt: „Die INDEPENDENT DAYS sind über die Jahre zu einem cineastischen Schaufenster in die Welt geworden – ein Ort, an dem wir frühzeitig erkennen können, welche Themen, Ästhetiken und Erzählweisen das Kino von morgen prägen werden. Gerade im unabhängigen Film entstehen Innovationen, die später oft den Weg in den Mainstream finden.“

XR-Area bereits in der Badischen Landesbibliothek eröffnet

Schon vor dem offiziellen Festivalstart wurde die Festivalwoche am Montag, 13. April, mit der Eröffnung der XR-Area im Foyer der Badischen Landesbibliothek eingeläutet. XR steht für „Extended Reality“ und ist ein Sammelbegriff für digitale, immersive Erlebnisse wie Virtual Reality, 360-Grad-Formate und interaktive Anwendungen. Dort können bis Samstag, 18. April, insgesamt zwölf XR-Produktionen erlebt werden. Täglich ist die Area von 10 bis 18 Uhr geöffnet. In der XR-Area feiert auch die neue Episode des immersiven VR-Jugendprojekts „Im Labyrinth der Demokratie: Finde Deinen Weg!“ ihre Weltpremiere. Der interaktive Kurzfilm „Hans im Glück“ beschäftigt sich mit dem ersten Artikel des Grundgesetzes – der Würde des Menschen. Für die beste VR-Experience wird bei den INDEPENDENT DAYS außerdem ein eigener XR-Award vergeben.

Stadt Karlsruhe lobt mehrere Preise aus

Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup hat erneut die Schirmherrschaft übernommen. Die Stadt Karlsruhe lobt auch in diesem Jahr mehrere Preise aus.

Dazu gehören der mit 1.500 Euro dotierte Filmpreis der Stadt Karlsruhe, über den das Publikum entscheidet, sowie der mit 1.000 Euro dotierte Female Award für die beste weibliche Regiearbeit. Hinzu kommt der UNESCO City of Media Arts Award.

Dr. Mentrup sagt: „Die Stadt Karlsruhe möchte die Bedeutung der Independent Days auch in diesem Jahr dadurch honorieren, dass sie zwei (bzw. drei) Preise auslobt: den mit 1.500 Euro dotierten Filmpreis der Stadt Karlsruhe, über den nicht eine Fachjury, sondern das Publikum entscheidet! und den mit 1.000 Euro dotierten Female Award für die beste weibliche Regiearbeit. Undotiert, aber genauso bedeutend: den UNESCO City of Media Arts Award. Karlsruhe ist UNESCO City of Media Arts. Deshalb würdigen wir mit diesem Award künstlerisch wertvolle Filmwerke.“

Die Preisverleihung steigt bei der AWARD GALA am Samstag, 18. April 2026, um 21.15 Uhr in der SCHAUBURG. Insgesamt werden dort zwölf Filmpreise verliehen.

Mehr als nur Filmvorführungen

Neben den Filmen gibt es auch ein Rahmenprogramm mit Gesprächen, Panels und Networking-Formaten. So soll der Austausch zwischen Filmschaffenden, Publikum und Branche gefördert werden.

Das Festival setzt dabei auch im Jubiläumsjahr auf Begegnungen mit internationalen Gästen, Diskussionen über neue Formen des Storytellings und Einblicke in aktuelle Produktionsprozesse.

Auswahl aus mehr als tausend Einreichungen

Das Jubiläumsprogramm wurde aus mehr als tausend Einreichungen zusammengestellt. Laut Festival spiegelt die Auswahl aktuelle gesellschaftliche Fragen ebenso wider wie neue technologische Entwicklungen im Filmbereich.

Dr. Oliver Langewitz sagt dazu: „Ein Festival ist kein Subventionsfall – es ist ein Kulturversprechen. Und dieses Versprechen möchten wir auch bei der 25. Ausgabe einlösen.“

Karlsruhe wird wieder zum Treffpunkt der Filmszene

Mit dem heutigen Start werden die INDEPENDENT DAYS erneut zum Treffpunkt für kreative Impulse, internationale Gäste und cineastische Entdeckungen. Auch im Jubiläumsjahr setzt das Festival auf die besondere Nähe zwischen Filmschaffenden und Publikum.

Für Filmfans in Karlsruhe heißt es damit ab heute: fünf Tage Independent-Kino, Austausch und Festivalatmosphäre.

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