Pforzheim (pm/tk) – Die Wilddogs haben in der effect®-ENERGY GFL ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Vor einer beeindruckenden Kulisse in der heimischen KRAMSKI-Arena deklassierten sie die Saarland Hurricanes mit einem sensationellen 86:06. Mit diesem Kantersieg setzen die Pforzheimer die ifm Ravensburg Razorbacks im Kampf um Platz zwei der GFL Süd massiv unter Druck.
Am Spieltag, der von den Sponsoren Ademedes und G.Rau präsentiert wurde, bekamen die über 1.200 Zuschauer einiges geboten. Trotz Sommerferien und dem parallel stattfindenden Oechsle-Fest in der Stadt war die Tribüne prall gefüllt. „Ich bin begeistert, wie viele bei diesem Spiel im Stadion waren“, freute sich Vorstand Kai Höpfinger sichtlich.
Die Cheerleader der Golden Flames heizten dem Publikum kräftig ein, während Sänger Daniel Munoz mit spanischen Klängen für sommerliche Stimmung im Brötzinger Tal sorgte. Liga-Sponsor effect® Energy war mit Mitmachaktionen und Goodies vor Ort – ein glücklicher Fan sicherte sich in der Halbzeitpause sogar per Kick einen gebrandeten Mini-Kühlschrank.
Auch abseits des Rasens zeigte der Verein Herz: Der Sterneninsel e.V. informierte im Eingangsbereich eindringlich über die wichtige Arbeit des ambulanten Kinderhospizes, bevor der Tag mit einer großen Autogrammstunde für die Fans abgerundet wurde.
Auf dem Platz fackelten die Wilddogs nicht lange. Gleich im ersten Quarter eröffnete Quarterback Dre Harris das Punktefest mit einem Touchdown, die Two-Point-Conversion sicherte Theo Michel (8:0). Nachdem die starke Defense der Hausherren einen Turnover on Downs erzwang, legte Luca Hirschberger nach einem präzisen Pass direkt nach (16:0). Im zweiten Viertel leistete sich die Pforzheimer Defense einen kurzen Aussetzer, den die Saarländer durch Marvin Gamerschlag-Kube zum
16:06 nutzten. Doch das war nur ein kurzes Aufbäumen. Die Offensive der Wilddogs lief nun heiß: Ein weiterer Touchdown durch Dre Harris, ein erfolgreich eroberter On-Side Kick und ein direkter Touchdown von Luca Hirschberger schraubten das Ergebnis binnen Minuten auf 30:06. Bis zur Halbzeitpause bauten Luca Hirschberger und Matteo Dazzani die Führung auf ein uneinholbares 46:06 aus. Ein Wermutstropfen der ersten Hälfte war lediglich die Verletzung von Tobias Burkhardt, der nach
der Sicherung eines Fumbles vom Feld geholt werden musste.
Mit diesem historischen Sieg haben die Wilddogs ihre Hausaufgaben im Fernduell um Platz zwei eindrucksvoll erledigt. Die ifm Ravensburg Razorbacks müssen in ihren verbleibenden Spielen gegen die Phoenix und die Dresden Monarchs nun eine gewaltige Punktedifferenz von 48 Zählern aufholen.
In knapp zwei Wochen wissen die Pforzheim Wilddogs, ob sich die treuen Fans am Wochenende des 12. und 13. September auf ein weiteres, heiß ersehntes Playoff-Heimspiel in der KRAMSKI-Arena freuen dürfen.