Kronau (pm/svs) – Ein brennender Holzunterstand hat am Mittwochnachmittag in Kronau einen Großeinsatz ausgelöst. Die Flammen griffen auf zwei angrenzende Wohnhäuser über. Insgesamt waren 93 Feuerwehrleute im Einsatz. Verletzt wurde niemand.
Der Brand war in einem Garten in der Mozartstraße ausgebrochen. Dort stand ein Holzunterstand in Flammen. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte sich das Feuer bereits weiter ausgebreitet.
„Als wir an der Einsatzstelle in der Mozartstraße eingetroffen sind, brannte in einem Garten ein Holzunterstand. Das Feuer hatte bereits auf zwei angrenzende Wohnhäuser übergegriffen“, berichtet der Gruppenführer des Löschfahrzeugs der Freiwilligen Feuerwehr Kronau.
Mit mehreren Löschrohren verhinderten die Einsatzkräfte, dass sich die Flammen noch weiter ausbreiteten.
„Wir verlegten unsere Feuerwehrschläuche direkt zur Brandstelle sowie durch die angrenzende Garage und über weitere Nachbargrundstücke. Mit insgesamt fünf Löschrohren bekämpften wir das Feuer und schützten die angrenzende Bebauung“, so der Fahrzeugführer weiter.
Um überprüfen zu können, wie stark die angrenzenden Wohnhäuser durch den Brand beschädigt worden waren, musste die Feuerwehr ein Dach teilweise abdecken.
Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte den gesamten Bereich mit Wärmebildkameras und einer Drohne der Feuerwehr Kronau.
Die Feuerwehr Kronau wurde von Einsatzkräften aus Bad Schönborn, Waghäusel, Östringen, Bruchsal und Ubstadt-Weiher unterstützt. Bei den Löscharbeiten kamen auch zwei Drehleitern zum Einsatz.
Aus Bruchsal wurde außerdem ein Abrollbehälter mit zusätzlichen Atemschutzgeräten bereitgestellt. Insgesamt waren 93 Feuerwehrangehörige unter der Leitung des Kronauer Feuerwehrkommandanten Bernd Eder im Einsatz. Unterstützt wurde die Einsatzleitung von der gemeinsamen Führungsgruppe der Feuerwehren Kronau und Ubstadt-Weiher.
Ein Löschfahrzeug stellte während des Einsatzes den Grundschutz für Kronau sicher.
Die Polizei war mit zwei Streifen des Polizeireviers Bad Schönborn vor Ort. Weil die Beamten als Erste an der Einsatzstelle eintrafen, brachten sie mehrere Menschen aus den angrenzenden Gebäuden in Sicherheit.
„Da wir als Erste an der Einsatzstelle eingetroffen sind, haben wir insgesamt zehn Bewohnerinnen und Bewohner aus den angrenzenden Wohngebäuden ins Freie evakuiert“, berichteten die Beamten.
Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Dominik Wolf und Kronaus Bürgermeister Frank Burkard machten sich vor Ort ein Bild von den Schäden und dem Einsatz.
Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort. Zusätzlich waren acht ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der DRK-Ortsvereine Kronau und Waghäusel im Einsatz. Organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes war Tim Synovzik. Trotz des großen Einsatzes wurde niemand verletzt. Zur Ursache des Brandes und zur Höhe des entstandenen Schadens gibt es bislang keine Angaben.