Malsch (pm/dk) – Ein Gebäudebrand in Malsch hat am Mittwoch einen Großeinsatz ausgelöst. Ein Anbau eines Mehrfamilienhauses stand beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand. Drei Feuerwehrleute wurden leicht verletzt, mehrere Haustiere konnten gerettet werden.
Die Feuerwehr wurde am Mittwochvormittag gegen 11:27 Uhr in die Neudorfstraße alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand ein Anbau eines Mehrparteienhauses bereits vollständig in Flammen. Das Feuer griff im weiteren Verlauf auch auf den Dachstuhl des Wohngebäudes über.
Mit einer sogenannten Riegelstellung konnten die Einsatzkräfte verhindern, dass sich die Flammen auf ein direkt angrenzendes Wohngebäude ausbreiten.
Wegen der starken Brandausbreitung waren insgesamt mehr als 100 Einsatzkräfte mit 21 Fahrzeugen vor Ort.
Beteiligt waren die Feuerwehren aus Malsch, Ettlingen und Durmersheim sowie die Werkfeuerwehr Mercedes-Benz Rastatt.
Mehr als 20 Atemschutztrupps waren im Einsatz. Für die Brandbekämpfung von außen kamen außerdem zwei Drehleitern sowie ein Teleskopmast zum Einsatz.
Die enge Bebauung vor Ort stellte die Einsatzkräfte vor zusätzliche Herausforderungen.
Für die Beurteilung der baulichen Situation wurden mehrere Fachberater Bau hinzugezogen. Auch die Polizei war mit einem größeren Kräfteaufgebot vor Ort. Zeitweise waren bis zu acht Streifenwagenbesatzungen im Einsatz.
Der Rettungsdienst war mit mehreren Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und der DRK-Ortsbereitschaft Malsch beteiligt.
Im Verlauf des Einsatzes wurden drei Feuerwehrangehörige leicht verletzt.
Wie schwer das Gebäude beschädigt wurde, ist noch unklar.
Neben den Löscharbeiten konnten die Einsatzkräfte auch mehrere Tiere aus dem Gebäude retten.
Zwei Katzen und zwei Vögel wurden aus dem Gefahrenbereich gebracht.
Warum das Feuer ausbrach, ist bislang nicht bekannt.
Auch das endgültige Schadensausmaß steht noch nicht fest. Der Einsatz dauerte am Nachmittag weiter an.