Rheinstetten (er24/svs) – Ein Großeinsatz auf dem Rhein hat am Montagnachmittag bei Rheinstetten-Neuburgweier für Aufsehen gesorgt. Eine Person soll mit einem kleinen Boot quer über den Rhein gepaddelt sein – und das mit den Händen. Unterwegs war sie wohl von der pfälzischen Rheinseite in Richtung badisches Ufer. Kurz darauf wurde nur noch das leere Boot gefunden.
Der Einsatz begann gegen 14:20 Uhr bei Rheinstetten im Kreis Karlsruhe. Nach bisherigen Erkenntnissen war eine Person auf einem kleinen Boot auf dem Rhein gesichtet worden. Sie soll das Boot offenbar mit den Händen gepaddelt haben. Unterwegs war die Person wohl von der pfälzischen Rheinseite in Richtung badisches Ufer.
Wenig später bestand der Verdacht, dass die Person ins Wasser gefallen sein könnte. Das leere Boot wurde anschließend an der badischen Rheinseite entdeckt und gesichert. Daraufhin startete eine große Suchaktion auf dem Rhein.
An der Suche beteiligten sich Feuerwehr, DLRG, Wasserschutzpolizei und Rettungsdienst. Mehrere Rettungsboote waren auf beiden Rheinseiten im Einsatz. Zusätzlich suchte auch der Rettungshubschrauber „Christoph 43“ aus der Luft nach der vermissten Person. Die Wasserschutzpolizei unterstützte die Maßnahmen ebenfalls mit mehreren Booten.
Trotz des Großaufgebots konnte am Nachmittag keine Person gefunden werden. Die Hintergründe des Vorfalls waren zunächst noch unklar. Die weiteren Ermittlungen dauern an.