Grenzüberschreitende Feuerwehrübung gegen Waldbrände

22. April 2026 , 04:31 Uhr

Wörth am Rhein (pm/tk) – Waldbrände können schwere Schäden anrichten. Im Bienwald haben Feuerwehr-Führungskräfte nun den Ernstfall geübt. Bei der landkreisübergreifenden Ausbildungsveranstaltung lag der Schwerpunkt auf der Erkundung von Waldbränden – einer entscheidenden Phase, um fundierte Einsatzentscheidungen treffen und die weiteren Maßnahmen effektiv planen zu können.

Führungskräfte trainieren im Bienwald

Das Ausbildungsangebot richtete sich insbesondere an Führungskräfte der Feuerwehren. Teilgenommen haben Feuerwehrangehörige aus den Landkreisen Germersheim, Südliche Weinstraße sowie Südwestpfalz. Ergänzt wurde der Teilnehmerkreis durch Gäste aus der Stadt Landau in der Pfalz und den örtlich zuständigen Forstämtern. Besonders hervorgehoben wurde die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit über Landkreisgrenzen hinweg, die bei solchen Einsatzlagen von großer Bedeutung ist.

Eine besondere Qualität erhielt die Veranstaltung durch die Einbindung französischer Ausbilder. Die Kooperation ist Teil der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit innerhalb der PAMINA-Region, in deren Rahmen seit Jahren ein intensiver Austausch sowie gegenseitige Schulungen stattfinden.

Brandl: „Einsatzkräfte bestens vorbereitet“

Landrat Martin Brandl betonte die Bedeutung solcher Formate für den Bevölkerungsschutz: „Vegetationsbrände stellen uns zunehmend vor neue Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, dass unsere Einsatzkräfte bestens vorbereitet sind und über Landkreis- und Ländergrenzen hinweg eng zusammenarbeiten. Die Ausbildung im Bienwald zeigt eindrucksvoll, wie gut diese Kooperation bereits funktioniert.“

Landrat Martin Brandl betonte die Bedeutung solcher Formate für den Bevölkerungsschutz: „Vegetationsbrände stellen uns zunehmend vor neue Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, dass unsere Einsatzkräfte bestens vorbereitet sind und über Landkreis- und Ländergrenzen hinweg eng zusammenarbeiten. Die Ausbildung im Bienwald zeigt eindrucksvoll, wie gut diese Kooperation bereits funktioniert.“ Christian Betzel ergänzt: „Die taktische Erkundung ist ein zentraler Baustein bei der Waldbrandbekämpfung. Nur wenn wir die Lage schnell und korrekt einschätzen, können wir die richtigen Entscheidungen treffen. Der intensive Austausch mit den französischen Kollegen ist dabei ein großer Gewinn für alle Beteiligten.“

 

Die Übung unterstreicht die Bedeutung grenzüberschreitender Kooperation und kontinuierlicher Weiterbildung, um den steigenden Anforderungen bei Vegetationsbränden professionell begegnen zu können.

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