Graben-Neudorf (pm/dk) – Frisch gestochen und direkt ins Kanzleramt: Eine Delegation aus Graben-Neudorf hat Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin das „weiße Gold“ aus der Region überreicht.
Am Dienstag, 19. Mai 2026, empfing Bundeskanzler Friedrich Merz eine Delegation aus Graben-Neudorf im Bundeskanzleramt. Mit dabei waren die Spargelhoheiten Christina Tiedemann und Martin Geißert sowie Bürgermeister Christian Eheim.
Gemeinsam übergaben sie dem Bundeskanzler vier Kilogramm Graben-Neudorfer Spargel.
Der sogenannte „Kanzlerspargel“ war frisch am Sonntag gestochen worden. Er stammt in diesem Jahr vom Spargelhof Hermann Kammerer.
Graben-Neudorfer Spargel gilt als besondere regionale Spezialität. Die Erzeuger vor Ort verzichten bewusst auf den Einsatz von Folien und Heizungssystemen. Seit 2018 werben die Spargelerzeuger außerdem mit einem eigenen Gütesiegel für ihr „weißes Gold“.
Bürgermeister Christian Eheim freute sich über den Termin im Bundeskanzleramt:
„Dass sich der Bundeskanzler Zeit für die Präsentation des Graben-Neudorfer Spargels genommen hat und damit die Tradition seiner Amtsvorgänger fortsetzt, ist eine große Ehre für unsere Gemeinde. Wir werben aus Überzeugung für unseren Spargel und unsere heimischen Hofläden“, sagte Bürgermeister Christian Eheim. „Unser Spargel steht für Heimat und Genuss.“
Ein besonderer Dank gelte dem CDU-Bundestagsabgeordneten Nicolas Zippelius. Er hatte das Treffen mit dem Bundeskanzler ermöglicht.
Den Aufenthalt in Berlin nutzte Bürgermeister Christian Eheim außerdem gemeinsam mit Landrat Dr. Christoph Schnaudigel für politische Gespräche mit Bundestagsabgeordneten der Regierungskoalition.
Mit Nicolas Zippelius, Parsa Marvi, Olav Gutting und Klaus Mack sprach er über die angespannte Lage der Kommunalfinanzen. Die Vertreter aus der Region mahnten dabei schnelle Reformen auf Bundesebene an, um auch die kommunalen Haushalte spürbar zu entlasten.