Gesundheitsministerium ändert Quarantäneregeln wegen Omikron

15. Dezember 2021 , 08:31 Uhr

Stuttgart (dpa/lk) – Bei Infektionen mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron können sich positiv Getestete und Kontaktpersonen nicht freitesten und die Absonderungsdauer verkürzen. Das teilte ein Sprecher des baden-württembergischen Gesundheitsministeriums mit.

14 Tage Quarantäne für Kontaktpersonen

Das Ministerium hat am Dienstag die Quarantäneregeln aktualisiert. Sie treten am Mittwoch in Kraft. Demnach müssen Kontaktpersonen von Infizierten mit Omikron-Variante von nun an 14 Tage in Absonderung. Bei allen anderen Fällen, die nicht mit der Omikron-Variante sind, können sich Betroffene ab dem siebten Tag freitesten. Dafür genügt ein Schnelltest. Positiv Getestete können sich nur freitesten, wenn sie geimpft sind.

Keine Freitestung bei Omikron-Variante

Die Absonderungsdauer für positiv Getestete beträgt einheitlich zehn Tage. Als Startdatum gilt künftig des Datum des Erstnachweises. Der meist zeitlich davor liegende Symptombeginn entfällt als Startzeitpunkt, weil in den Wintermonaten auch andere Atemwegserkrankungen zu Symptomen führen können. An Schulen und Kitas ändert sich nichts.

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