Gar nicht schnuppe: Darum heißt der Perseiden-Strom auch "Laurentiustränen"

12. August 2019 , 15:32 Uhr

Wetter und Mond erschweren Sicht auf Schnuppen-Strom

Auch eine Art, auf die Erfüllung eines Wunsches zu hoffen: Die Perseiden-Sternschnuppen sind wieder aktiv. Auch in Baden-Württemberg steigt derzeit die Wahrscheinlichkeit, Sternschnuppen zu sehen. Das Wetter und der Mond könnten den Blick auf das Spektakel in der Nacht zum Dienstag allerdings beeinträchtigen, sagte Carolin Liefke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Haus der Astronomie in Heidelberg. Der Sternschnuppenstrom sollte dann seinen Höhepunkt erreichen. „Der beinahe Vollmond erhellt den Himmel so, dass es schwieriger wird, Sternschnuppen zu sehen“, sagte Liefke.

Beste Zeit früher Dienstagmorgen

Weitere Probleme seien das Wetter und der bedeckte Himmel. Am besten seien die Sternschnuppen am frühen Dienstagmorgen im östlichen Teil des Landes zu sehen, sagte Liefke. Doch auch in den folgenden Nächten sollten die Menschen die Augen offenhalten.

„Laurentiustränen“ sind verdampfende Meteoriten

Die Perseiden sind ein wiederkehrender Meteorstrom, der jährlich Mitte August zu vielen Sternschnuppen führt. Sie bestehen aus den Auflösungsprodukten eines Kometen. Die Erde kreuzt dabei die Staubspur, die der Komet im Weltall hinterlassen hat. Die Perseiden haben ihren Namen, weil sie scheinbar dem Sternbild Perseus entspringen. Weil das in etwa mit dem Fest zu Ehren des Märtyrers Laurentius  zusammenfällt, wird der Meteoritenschauer im Volksmund auch Laurentiustränen oder Tränen des Laurentius genannt.

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