Pforzheim (pm/tk) – Im Rahmen der bundesweiten Kampagne „wirfürbio“ hat die Abfallwirtschaft der Stadt Pforzheim die „Goldene Biotonne“ in der Kategorie „Öffentlichkeitsarbeit“ erhalten. „Diese Auszeichnung hebt das besondere Engagement und Herzblut, dass unsere Abfallwirtschaft in Aufklärungskampagnen und Angebote steckt, wunderbar hervor und ist mehr als verdient“, gratuliert Oberbürgermeister Peter Boch.
Zum Veranstaltung der Kampagne „wirfürbio“ in Düsseldorf waren überwiegend Vertreterinnen und Vertreter bundesweiter kommunaler Betriebe und Umweltorganisationen zusammengekommen, um innovative Projekte und vorbildliche Initiativen zu ehren. Ausgezeichnet wurden dabei bundesweit Kommunen, die durch kreative Ansätze und konsequente Umsetzung zur Verbesserung der Bioabfallqualität beigetragen haben.
Zu den ausgezeichneten Projekten gehört auch die Abfallwirtschaft in der Kategorie Öffentlichkeitsarbeit, für die sich die Abfallwirtschaft Pforzheim Ende Februar beworben hatte.
Besonders hervorgehoben wurden dabei die Angebote, die das Team der Abfallwirtschaft für Kinder und Grundschulen anbietet. Dadurch lernen die Kinder bereits in jungen Jahren Mülltrennung spielerisch in ihren Alltag zu integrieren. „Nachhaltigkeit beginnt im Kleinen. Das tägliche, richtige Trennen in die jeweils passende Tonne ist ein einfacher, aber wirkungsvoller Schritt, bei dem jede und jeder Einzelne einen Unterschied machen kann“, betont Oberbürgermeister und Familienvater Peter Boch.
Neben den Angeboten an Schulen und Kindergärten wurde auch die „Saubere Biotonne“ hervorgehoben. Ein Projekt, das die Abfallwirtschaft gemeinsam mit Axel Schönthaler, Mitarbeiter der Technischen Dienste der Stadt Pforzheim, auf die Beine gestellt hat. Schönthaler hat für die Realisierung eine herkömmliche Bio-Tonne in eine fahrende Bio-Tonne umgebaut. Sie zieht alle Blicke auf sich und ist verschiedenen Veranstaltungen in der Stadt im Einsatz. „Diese fahrende Bio-Tonne weckt bei den Kindern natürlich eine besondere Aufmerksamkeit “, so Tanja Leicht. „Diese Aufmerksamkeit nutzen wir, um unsere Aufklärungsarbeit über die richtige Trennung spielerisch einzubringen und den Kindern ganz nebenbei zu vermitteln.“