Region (tk) – Auch wenn die Tage langsam wieder länger werden, sind sie oft noch trüb und wolkig. Sonne ist Mangelware – und mit ihr das wichtige Vitamin D! Das wirkt sich auf unsere Stimmung und unsere Gesundheit aus! Die Apotheker Sona Ghadimi und Felix Maertin erklären, wie ihr auch im Februar an genügend Vitamin D kommt.
„Vitamin D ist an vielen wichtigen Stoffwechselfunktionen des Körpers beteiligt. Zum Beispiel reguliert es die Aufnahme von Kalzium und Phosphor und unterstützt damit die Knochen- und Proteinbildung. Es trägt außerdem zu einem gesunden Immunsystem und einer normalen Muskelfunktion bei,“ erklärt Apothekerin Sona Ghadimi.
Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es schwer, ausreichend Vitamin D zu bekommen. „Unser Körper kann Vitamin D selbst produzieren, wenn Sonnenlicht auf die Haut trifft – genauer gesagt UV-B-Strahlung,“ so Ghadimi. „Viele denken, man könnte auch durch Fensterscheiben genug Sonne für die Vitamin-D-Bildung bekommen, aber Fensterscheiben lassen den UV-B-Anteil gar nicht durch, der dafür nötig ist.“
Ein Vitamin D-Mangel macht sich durch verschiedene Symptome bemerkbar. „Häufig fühlt man sich müde, niedergeschlagen oder hat Konzentrationsprobleme,“ erklärt die Apothekerin. „Auch eine Muskelschwäche oder eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte können typische Anzeichen sein. Langfristig kann ein Vitamin D-Mangel sogar zu Osteoporose führen.“
Doch was tun, wenn die Sonne fehlt? „Viele denken bei Vitamin D an die Ernährung – Lachs, Pilze, Käse und Eigelb enthalten viel Vitamin D. Aber tatsächlich werden 80 bis 90 Prozent des Bedarfs durch direkte Sonneneinstrahlung gedeckt,“ betont Ghadimi. „Daher empfehle ich in der dunklen Jahreszeit Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D.“
„Solarien können laut dem Bundesamt für Strahlenschutz die Vitamin D-Bildung anstoßen,“ so die Apothekerin. „Aber es wird ganz klar davon abgeraten, denn das Risiko für Hautkrebs ist dabei sehr hoch und die Hautalterung wird beschleunigt. Deshalb sind Solarien keine gute Alternative, um den Vitamin D-Bedarf zu decken.“