Freudenstadt (tk) – Bühl ist die „Zwetschgenstadt“, Hügelsheim das „Spargeldorf – und Freudenstadt will nun offizielle „Rosenstadt“ werden. Dabei gibt es schon eine in der Region.
Freudenstadt will „Rosenstadt“ werden – so richtig mit Zusatz auf den gelben Ortsschildern. Die Stadtverwaltung unterstützt die Bewerbung des Vereins der Schwarzwälder Rosenfreunde. Oberbürgermeister Adrian Sonder begrüßt die Initiative und dankt allen Mitgliedern für ihr bürgerschaftliches Engagement, sagte er gegenüber dem „Schwarzwälder Boten“.
Eine Bedingung für die offizielle Anerkennung als „Rosenstadt“ ist bereits erfüllt: Freudenstadt ist jetzt Mitglied der Deutschen Rosengesellschaft.
Dreh- und Angelpunkt der Bewerbung ist der Freudenstädter Rosenweg, der am Fuße des Kienbergs beginnt und an dessen Wegesrand mehr als 2.500 verschiedene Rosenarten wachsen und blühen. Außerdem wurden direkt in der Innenstadt am Unteren Marktplatz ein 60 Quadratmeter großes Rosenbeet angelegt.
Künftig sollen rosenberankte Brücken geschaffen werden, die vom Stadtbahnhof bis zum Rosenweg-Start am Kienberg verlaufen.
In Baden-Württemberg gibt es bereits eine offizielle „Rosenstadt“: Baden-Baden! Die Kurstadt ist bekannt für ihren alljährlichen Rosenneuheiten-Wettbewerb. Und das sei auch der Unterschied zu Freudenstadt, betont OB Sonder. Während Baden-Baden sich auf Züchtungen konzentriert, stehe Freudenstadt vor allem für Wildrosen und historische Sorten.