Karlsruhe (pm/tk) – Die Baden Volleys vom SSC Karlsruhe haben nicht nur das zweite Kerzchen angezündet – sie haben den ganzen Adventskranz abgefackelt! Mit der stärksten Saisonleistung überraschte die Mannschaft nicht nur den Tabellenzweiten SWD powervolleys Düren sondern auch ihren eigenen Trainer Guido Görtzen.
„Diesen Sieg habe ich nicht erwartet“, bekannte Görtzen nach dem emotionalen Krimi, der mit 3:2 (25:23, 20:25, 26:24, 17:25, 15:11) im Tiebreak an die Hausherren ging. Angeführt von Alexander Benz, dem späteren MVP, sowie mit starken Aufschlägen und mutigem Angriffsspiel begeisterten die Baden Volleys ihr Publikum, das über weite Strecken Volleyball auf Topniveau sah.
Klar, dass das Feuer vom Feld auf die Ränge übersprang. Da darf man zurecht auf das letzte Heimspiel des Jahres gespannt sein – da könnte in der Lina-Radke-Halle am 4. Advent nicht nur das vierte Lichtlein brennen, sondern schon der ganze Baum. Um 15 Uhr geht es dann gegen die Helios Grizzlys Giesen. Tickets gibt es hier.
Gegen Düren vertraute Trainer Guido Görtzen von Beginn an auf Zuspieler Denir Hadzic, dazu kehrte Routinier Alexander Benz ins Team zurück – und beide zahlten dieses Vertrauen sofort zurück. Karlsruhe startete aggressiv, variabel und mit einer enormen Gegenwehr in die Partie, ging mehrfach in Führung (6:4) und überzeugte mit starken Aufschlägen und einer klug organisierten Abwehr. Die Ballwechsel wurden länger, das Spiel entwickelte sich zu einem echten Schlagabtausch (14:14). Besonders Benz verwertete die Zuspiele von Hadzic mit großer Effizienz.
Mit diesem starken Auftritt nimmt Karlsruhe wertvollen Rückenwind mit in die kommende Wochen. Am Sonntag, 14. Dezember (16 Uhr) wartet der lange Auswärtstrip nach Warnemünde bevor am Dienstag, 16. Dezember, 20 Uhr in Herrsching und damit am anderen Ende der Republik angetreten wird. Beide Spiele gibt es live bei Dyn – und nach dieser Leistung ist klar: Für die Baden Volleys ist dort definitiv etwas drin