Frankreich verschärft Einreiseregeln für Ungeimpfte

01. Dezember 2021 , 15:20 Uhr

Baden/Elsass (dpa/lk) – Frankreich verlangt bei der Einreise aus Deutschland von Ungeimpften künftig einen PCR-Test, der höchstens 24 Stunden alt ist.

Ungeimpfte brauchen tagesaktuellen Test

Die neue Regelung teilte Regierungssprecher Gabriel Attal am Mittwoch in Paris mit. Bislang betrug die Frist 48 Stunden. Die Regelung gilt auch für Einreisen aus allen anderen EU-Ländern. Wer geimpft oder genesen ist, braucht den Test nicht. Für Menschen aus Ländern außerhalb der Europäischen Union gilt künftig grundsätzlich, dass sie bei der Ankunft in Frankreich einen PCR-Test vorweisen müssen – unabhängig davon, ob sie geimpft sind oder nicht. Der Test darf dann höchstens 48 Stunden alt sein.

Steigende Corona-Zahlen in Frankreich

Die Corona-Lage in Frankreich verschlechtere sich zusehends, sagte Attal. Erstmals seit April liege die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz wieder über 300. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen von Corona-Patienten sei innerhalb einer Woche um 40 Prozent gestiegen, was zu einer wachsenden Belastung für die Kliniken werde. Neben der mit rund 76 Prozent relativ hohen Impfquote baut Frankreich vor allem auf eine schnelle Auffrischimpfung für alle Menschen ab 18 Jahren. Acht Millionen Menschen hätten diese Boosterimpfung inzwischen erhalten, sagte Attal.

Anzeige

Das könnte Dich auch interessieren

19.01.2026 Neue Baustellen in Karlsruhe, Rastatt und Baden-Baden Region (pm/tk) - In der Region wird fleißig gebaut und saniert. Das betrifft unter anderem Autofahrer auf der Südtangente in Karlsruhe und Spaziergänger auf dem Murgdamm. 07.01.2026 Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden meldet neuen Passagierrekord Karlsruhe/Baden-Baden (dpa/dk) - Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden hat im Jahr 2025 so viele Passagiere abgefertigt wie noch nie. Nach Angaben der Baden-Airpark GmbH nutzten knapp 2,27 Millionen Fluggäste den Airport in Rheinmünster. Das sind rund 25 Prozent mehr als im Jahr 2024 – und damit ein neuer Rekord. 31.12.2025 Mehr Menschen werden Opfer von K.-o.-Tropfen Region (dpa/jal) – Kurz beim Feiern nicht aufgepasst und schnell kann die fröhliche Partynacht zum Alptraum werden: Der Missbrauch von K.-o.-Tropfen macht der Polizei in Baden-Württemberg immer häufiger zu schaffen. Für 2025 rechne man sowohl bei der Zahl der Fälle als auch bei der Zahl der Opfer mit einem Anstieg, teilte eine Sprecherin des Innenministeriums mit. K.-o.-Tropfen 24.12.2025 Straftaten von Klimaaktivisten deutlich rückläufig Region (dpa/jal) – Sie kleben sich auf der Straße fest, blockieren Zufahrten, montieren Verkehrsschilder ab: Klimaaktivisten haben mit ihren illegalen Aktionen in den vergangenen Jahren auch in Baden-Württemberg für Aufsehen gesorgt. Die Zahl der politisch motivierten Straftaten von Klimaaktivisten im Land ist aber zwischenzeitlich deutlich zurückgegangen. Nach einem Höchststand im Jahr 2023 (insgesamt 239 Straftaten) setzt sich