Baden-Baden (dpa/dk) – Nach dem tödlichen Flugzeugabsturz bei Baden-Baden laufen die Ermittlungen weiter. Ein Motorflugzeug und ein Segelflieger waren am Freitagmittag in der Luft zusammengestoßen. Der Pilot des Motorflugzeugs starb, der Segelflieger-Pilot konnte sich retten.
Die Ermittler der Polizei und Spezialisten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung haben inzwischen neue Erkenntnisse mitgeteilt. Demnach gibt es bislang keine Hinweise auf einen technischen Defekt oder eine strafbare Handlung der Piloten.
Wie es genau zu dem Zusammenstoß kommen konnte, ist aber weiter unklar. Die Kriminalpolizei und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ermitteln weiter zur Ursache.
Nach bisherigen Erkenntnissen kollidierten die beiden Flugzeuge am Freitagmittag in einer Höhe von etwa 300 bis 400 Metern.
Zeugen berichteten der Polizei von einem lauten Knall. Danach seien Trümmerteile auf eine Wiese gefallen. Beide Fluggeräte stürzten ab.
Der 53 Jahre alte Pilot des Motorflugzeugs kam bei dem Unglück ums Leben.
Der 66-jährige Pilot des Segelfliegers konnte sich laut Polizei mit einem Fallschirm retten. Er wurde mit leichten Verletzungen in einem Krankenhaus behandelt.
Die Ermittlungen zum Unfallgeschehen dauern an. Für Donnerstag ist die Obduktion des getöteten Piloten geplant. Sie soll weitere Erkenntnisse bringen.