Fliegerbombe in Karlsruhe erfolgreich entschärft

26. August 2026 , 14:46 Uhr

Karlsruhe (pm/dpa/dk) - Aufatmen in der Karlsruher Südstadt: Die am Mittwoch bei Bauarbeiten entdeckte Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist kurz nach 18 Uhr erfolgreich entschärft worden. Zuvor war rund um die Fundstelle in der Stuttgarter Straße ein Bereich mit einem Radius von 200 Metern evakuiert worden. Auch der Bahnverkehr war von den Maßnahmen betroffen.

250-Kilogramm-Bombe in Kleingartenanlage gefunden

Der Blindgänger war am Mittwoch, 26. August 2026, bei Bauarbeiten in einer Kleingartenanlage in der Stuttgarter Straße entdeckt worden.

Nach Angaben der Stadt handelte es sich um eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe amerikanischer Bauart. Aufgrund des Zustands der Bombe sollte sie noch am selben Tag entschärft werden.

Kurz nach 18 Uhr meldete die Stadt schließlich die erfolgreiche Entschärfung.

Evakuierung gut verlaufen

Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup dankt allen Einsatzkräften von Kampfmittelbeseitigungsdienst, Polizei, Feuerwehr, den Hilfsorganisationen und den städtischen Dienststellen. „Durch ihren gemeinsamen Einsatz konnte die Weltkriegsbombe schnell, sicher und erfolgreich beseitigt werden,“ hob der Oberbürgermeister hervor.

Diese Straßen und Häuser waren von der Evakuierung betroffen

Für die Entschärfung wurde ein Gebiet im Umkreis von 200 Metern um die Fundstelle geräumt. Betroffen waren folgende Adressen: Luisenstraße 84, 90, 92, 94, 109, 111, 113, 115 und 117, Stuttgarter Straße 27, 27a, 27b, 27c, 31, 33, 35, 37, 39 und 41, Melitta-Schöpf-Straße 1, 2 und 3, Amalie-Baader-Straße 1, 3, 4, 6, 8, 10 und 12, Rahel-Straus-Straße 8, 10 und 12 sowie Sybelstraße 11 und 13.

Bahnverkehr zeitweise eingeschränkt

Auch der Bahnverkehr war von der Bombenentschärfung betroffen. Nach Angaben der Deutschen Bahn wurden die Strecken zwischen dem Karlsruher Hauptbahnhof und Durlach sowie Hagsfeld ab etwa 17:20 Uhr gesperrt.

Fernzüge aus Richtung Norden wurden über den Karlsruher Güterbahnhof umgeleitet. Der Halt am Karlsruher Hauptbahnhof entfiel, ersatzweise hielten die Züge in Rastatt. Von dort konnten Reisende mit Nahverkehrszügen nach Karlsruhe weiterfahren.

Aus Richtung Süden blieb der Hauptbahnhof erreichbar. Im Regionalverkehr endeten Züge je nach Linie bereits in Durlach, Blankenloch oder Bruchsal. Ein Ersatzverkehr wurde eingerichtet.

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