Karlsruhe (pm/dk) – Der Karlsruher SC verstärkt sein Mittelfeld: Santeri Väänänen wechselt mit sofortiger Wirkung vom norwegischen Erstligisten Rosenborg BK in die Fächerstadt. Der 24-Jährige wird künftig mit der Rückennummer sechs auflaufen.
Nach dem Trainingslager in Österreich und zwei freien Tagen ist der KSC am Dienstag in die Vorbereitung auf die Saisoneröffnung gegen Inter gestartet. Bereits am Mittwochnachmittag sollte Väänänen erstmals mit seinen neuen Teamkollegen auf dem Trainingsplatz stehen.
„Wir freuen uns sehr, dass sich Santeri für uns entschieden hat. Als finnischer Nationalspieler hat er sowohl bei HJK Helsinki als auch zuletzt in Trondheim wertvolle internationale Erfahrungen in der Qualifikation zur UEFA Champions League sowie in der UEFA Europa League gesammelt“, sagt Geschäftsführer Sport Mario Eggimann.
Die Verantwortlichen des KSC beschäftigten sich nach eigenen Angaben schon länger mit dem defensiven Mittelfeldspieler. Direktor Profifußball Timon Pauls hebt vor allem dessen Zweikampfstärke, Spielintelligenz und Mentalität hervor.
„Mit seiner Zweikampfstärke, seiner Spielintelligenz und seiner Mentalität bringt er genau die Qualitäten mit, die wir für unser Mittelfeld gesucht haben. Wir sind überzeugt, dass Santeri mit seinem Profil und seiner Erfahrung unserem Spiel zusätzliche Stabilität geben und sich schnell zu einem wichtigen Baustein unserer Mannschaft entwickeln wird“, sagt Pauls.
Väänänen wurde in Helsinki geboren und in der Jugend von HJK Helsinki ausgebildet. Bereits mit 17 Jahren schaffte er den Sprung zu den Profis.
Mit HJK sammelte er internationale Erfahrung in der UEFA Conference League, der UEFA Europa League und in der Qualifikation zur UEFA Champions League.
Im Januar 2023 wechselte der 1,77 Meter große Rechtsfuß von Finnland nach Norwegen zu Rosenborg BK. Dort absolvierte er wettbewerbsübergreifend 88 Pflichtspiele. Dabei erzielte er drei Tore und bereitete drei weitere Treffer vor.
Nun setzt der finnische Nationalspieler seine Karriere beim Karlsruher SC fort.
Väänänen selbst nennt die Gespräche mit den Verantwortlichen und den sportlichen Plan als wichtige Gründe für seinen Wechsel.
„Ich hatte sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen. In dem Austausch habe ich gemerkt, dass sie mich unbedingt verpflichten wollten, das hat mir imponiert. Der KSC hat mir gemeinsam mit dem Trainer einen klaren Plan aufgezeigt, wie wir spielen wollen und welche Rolle ich dabei einnehmen soll. Das Gesamtpaket hat mich sehr schnell überzeugt“, erklärt der Neuzugang.