Bretten/Condeixa (er24/tk) – Heftige Unwetter sorgten in Portugal für Schäden und Überschwemmungen. Neun ehrenamtliche Feuerwehrleute aus Bretten reisten in die Partnerstadt, um zu helfen.
Aufgrund der schweren Unwetter in Portugal ist die Feuerwehr Bretten am Sonntag zu einem internationalen Hilfseinsatz aufgebrochen. Mit zwei Einsatzfahrzeugen und neun Feuerwehrangehörigen hat sich die Einheit auf den rund 2.000 Kilometer langen Weg in die portugiesische Partnerstadt Condeixa-a-Nova gemacht, um die örtlichen Einsatzkräfte bei der Bewältigung der Unwetterschäden zu unterstützen.
Der Einsatz erfolgt ausschließlich auf ehrenamtlicher Basis, teilte die Brettener Feuerwehr mit. Die Feuerwehrangehörigen verzichten auf eine Lohnfortzahlung und stellen ihre Zeit und Arbeitskraft aus tiefer persönlicher Überzeugung zur Verfügung.
Ziel ist es, den von Starkregen, Überschwemmungen und Sturmschäden betroffenen Menschen vor Ort schnell und unbürokratisch zu helfen. Die Stadt Condeixa-a-Nova, mit der Bretten eine langjährige Partnerschaft verbindet, ist derzeit stark von den Auswirkungen einer Serie schwerer Sturmtiefs betroffen.
Überlastete Entwässerungssysteme, überflutete Straßen und beschädigte Infrastruktur stellen die lokalen Rettungskräfte vor große Herausforderungen. Mit dem Einsatz unterstreicht die Feuerwehr Bretten nicht nur ihre hohe Einsatzbereitschaft, sondern auch den gelebten europäischen Solidaritätsgedanken. Internationale Hilfeleistungen wie diese seien ein wichtiger Bestandteil moderner Gefahrenabwehr, betont die Feuerwehr.