Bruchsal (fw/tk) – Am Samstagnachmittag drang dichter Rauch aus einer Wohnung in der Moltkestraße. Ein Mann erlitt schwere Brandverletzungen.
Am Samstag gegen 15 Uhr wurde die Feuerwehr Bruchsal zu einem Wohnungsbrand in der Moltkestraße gerufen. Beim Eintreffen des ersten Feuerwehrfahrzeugs drang bereits dichter Rauch aus einem Fenster einer Wohnung im ersten Obergeschoss. Zudem war bekannt, dass sich noch eine Person in der betroffenen Wohnung befand.
Unter Atemschutz ging umgehend ein Trupp zur Menschenrettung in die stark verrauchte Wohnung vor, während parallel die Löschmaßnahmen vorbereitet wurden. Die Feuerwehr konnte eine Person mit schweren Brandverletzungen aus der Wohnung retten und dem Rettungsdienst zur sofortigen medizinischen Versorgung übergeben. Im weiteren Einsatzverlauf wurde die verletzte Person mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik für Brandverletzungen geflogen.
Der Brand in der Wohnung konnte von der Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Weitere Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten ihre Wohnungen selbstständig und unverletzt verlassen. Sie wurden vorsorglich dem Rettungsdienst vorgestellt. Im Verlauf des Einsatzes rettete die Feuerwehr außerdem vier Katzen aus dem Gebäude und brachte sie aus dem Gefahrenbereich.
Die anschließenden Nachlöscharbeiten in der Brandwohnung nahmen längere Zeit in Anspruch. Die Einsatzkräfte mussten den betroffenen Bereich intensiv kontrollieren, um sämtliche Glutnester aufzuspüren und abzulöschen. Aufgrund der massiven Rauch- und Brandeinwirkung ist die betroffene Wohnung bis auf Weiteres nicht bewohnbar.
Oberbürgermeister Sven Weigt und Ordnungsamtsleiter Oliver Bienek machten sich vor Ort ein Bild von der Einsatzlage. Die Polizei nahm noch während der laufenden Einsatzmaßnahmen ihre Ermittlungen zur Brandursache auf.