Karlsruhe (er24/tk) – Am frühen Donnerstagmorgen ist die Feuerwehr zur Justizvollzugsanstalt Karlsruhe gerufen worden. In einer Gefängniszelle hat es gebrannt.
,,Gegen 2.20 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle Karlsruhe ein Feuer mit möglichen Verletzten im dortigen Gefängnis gemeldet“ so Florian Geldner, Einsatzleiter der Karlsruher Feuerwehr. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte in der Riefstahlstraße bestätigte sich der Brand innerhalb einer Zelle des Gefängnisses. Feuerwehr und Rettungsdienst rückten mit einem Großaufgebot an.
Das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Drei Insassen wurden dem Rettungsdienst leicht verletzt zur Untersuchung vorgestellt, mussten aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden.
Ein Gefängnis-Insasse soll mutmaßlich das Feuer in seiner Zelle gelegt haben. Der 27-Jährige sei Raucher und habe deshalb die Erlaubnis gehabt, ein Feuerzeug in seiner Zelle aufzubewahren, teilte ein Polizeisprecher mit. Damit habe er einen Gegenstand in seiner Zelle in Brand gesteckt. Um welchen Gegenstand es sich handelt, sei noch unklar. Die Polizei ermittelt.