Ferien- und Zeltlager sollen ab 1. Juli genehmigt werden

09. Juni 2021 , 16:49 Uhr

Stuttgart (dpa/lk) – Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Minister Lucha hat die Genehmigung für Ferien- und Zeltlager ab Juli angekündigt.

Ferien- und Zeltlager im Sommer möglich

Ferien- und Zeltlager für Kinder und Jugendliche sollen in Baden-Württemberg angesichts der sinkenden Corona-Infektionszahlen vom 1. Juli an genehmigt werden. Das hat Landesgesundheitsminister Manne Lucha am Mittwoch im Landtag angekündigt. „Monatelang konnten viele Angebote für Kinder und Jugendliche nur eingeschränkt stattfinden. Das ändert sich jetzt“, sagte er. Die Angebote sollten mit der kommenden Verordnung „mutig, sicher und weitreichend“ geöffnet werden.

Angebote mit Übernachtungen erlaubt

Nach der geplanten Verordnung werden entsprechende Angebote mit Übernachtung außerhalb des eigenen Haushalts für getestete, genesene oder geimpfte Personen zugelassen, wenn die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in einem Stadt- oder Landkreis unter 50 liegt. Bislang wird dies inzidenzunabhängig untersagt. Bei einem Wert unter 35 sollen weitere Erleichterungen folgen.“Damit könnnen Ferienlager, Stadtranderholungen und Ferienprogramme unter Beachtung von Hygieneregeln je nach Ausgestaltung und Infektionslage in Stufen von 60, 120, 240 und sogar bis zu 360 Teilnehmende und Betreuungskräfte stattfinden“, teilte das Ministerium weiter mit.

Sinnvolle Angebote nach monatelangen Kontaktbeschränkungen

Viele Veranstalter arbeiten im Land an Ferien- und Zeltlagern für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien. Unter anderem das Evangelische Jugendwerk in Württemberg hatte die problematische Planung beklagt. Eberhard Fuhr, der Sprecher des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg, hatte gefordert, dass die Landesregierung alles dafür zu tun müsse, dass Kinder und Jugendliche nach den vielen Monaten der Kontaktbeschränkungen „Gemeinschaft und sinnvolle Angebote im Sommer erleben können“. Ein Modellprojekt für eine Freizeit für Kinder und Jugendliche hatte es zuvor im Kreis Emmendingen gegeben. 

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